Samstag, 24. Mai 2008
windel-memoiren
der schlaksige blonde jüngling auf der straße vor dem haus meiner eltern ist also tatsächlich der kleine f., auf den ich vor 14 jahren immer babysittenderweise aufgepasst habe. er blickt mürrisch drein, erkennt mich aber offenbar und grüßt wortlos nickend. ein schwieriger junge sei er geworden, höre ich dann und wann von meiner mutter, faul, frech und verstockt. und dabei so leise, so passiv.
ob er sich noch dran erinnern kann, wie ich ihm den po abgewischt habe? dass ich ihm immer die stirn gebusselt habe? wie ich falsch und schrecklich kinderlieder für ihn gesungen habe?
hm. hoffentlich nicht. ist besser so.

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