Mittwoch, 24. September 2008
unanständiges gedankengut
der teekessel ejakuliert siedewasser.

... link


Montag, 22. September 2008
weisheit zum lunch
arschkarten wandern immer im engsten kreise reihum.

stänker-p.s.:
manchmal weiß ich, ich hätte doch journalistin werden sollen.
denn: wenn du da gegen 10 uhr im büro anrufst, sagen sie dir, der/die sowieso sei noch nicht da. rufst du gegen 11.30 uhr wieder ab, heißt es, er oder sie sei zu mittag. die mittagspause dehnt sich dann bis 14 uhr etwa. zwischen 14 uhr und 14 uhr hat man dann die dünne chance, die 50 redaktionen durchzutelefonieren, denn ab 14.30 uhr sagt man uns, die oder der ansprechpartner/in sei nicht mehr im haus.
ZUSTÄNDE!! faules pack. würd ich mich ja glänzend dazwischen machen.

... link


Sonntag, 21. September 2008
shut your mouth because the angels are listening

(immer noch mein lieblingslied von she wants revenge. mit dem letzten album bin ich nie so recht warm geworden.)

... link


Dienstag, 16. September 2008
tom - jamm - bumm!
manchmal überschätze ich mich leicht. zum beispiel, wenn lecker scharf ist.
heute brachte man mir zum mittag eine tom-yam-gung-suppe mit. angesichts der zahlreichen darin schwimmenden chili-schoten-scheibchen wurde mir schon leicht schwummrig. aber das feuerrote, klare süppchen war einfach köstlich. begeistert schlabberte ich es in mich rein.
bis ich mich dann leicht verschluckte. es fühlte sich an, als hätte ich eine brandbombe inhaliert. innerhalb einer nanosekunde schien mein linker lungenflügel feuer zu fangen. eigentlich wollte ich vor dem kollegen nicht unprofessionell rumhusten, konnte es aber dann unmöglich unterdrücken. jeder huster schien den brand in meiner lunge noch anzufachen, sodass ich schließlich in die küche rennen und wasser trinken musste. das half ein wenig. dennoch lachte man über mich, weil mir noch minutenlang das wasser aus augen und nase schoss.
mein übermut ist für heute etwas gebremst. angesichts des schwelbrands in meinem rachen werde ich heute wohl keine zippe mehr rauchen.

... link


Sonntag, 14. September 2008
mein haustier...
... soll ne ente sein! gucken sie mal, diese knopfäugleins! und erst die füße. super-latschen. und alles so flaumig und flauschig und doch aristokratisch.


und so eine ente ist sicher total unkompliziert. sie könnte in der badewanne leben. und morgens lustig durch die küche watscheln und die krümel vom frühstücksbrötchen aufsammeln.
der cabkater muss natürlich wieder alles mies machen: "die kackt überall auf den teppich!" dabei haben wir gar keinen teppich, keiner von uns. denn teppich, vor allem gemusterter, ist nur was für muttis über 50, die den ganzen tag in hausanzug vorm fernseher sitzen.
dabei kann es der kater bloß nicht ab, wenn man in sein revier platzt. typisch. wenn ich im lotto gewinne, leiste ich mir trotzdem eine ente. und eine wohnung mit spezial-entenzimmer. der kater darf dann im wohnzimmer bleiben. auf dem nicht einzukackenden musterteppich, wenn er unbedingt meint.

und sie, liebe blogger? haben sie auch einen skurrilen haustier-wunsch? ein stachelschwein? einen blaufußtölpel? eine grünlich schimmernde drosophila-zucht? oder einfach nur samtig-kuscheligen blauschimmel auf dem roquefort-käse?

... link


stottern mit rollendem r
gestern ein email erhalten. von einem typ, bei dessen namen es nicht "klick" machte, sondern der mir im ersten moment völlig fremd war. beinahe wäre es im spam gelandet. aber da im betreff nicht "your personal penis enlargement!" stand, wagte ich, es zu öffnen. und siehe da, keine amerikanische reklame, sondern feine französische töne flirrten mir entgegen.
es war monsieur seghir höchstpersönlich und der grund seines schreibens war unter anderem die ankündigung des neuen albums von martin dupont. der link zu schönsten aller musik geht da lang.
meine antwortmail zeigte mir dann ganz klar, was zehn jahre blanken vergessens bedeuten. nämlich nicht nur bei komplexen französischen schachtelsätzen zu scheitern, die mir früher einmal eine herausforderung waren. nein, ich stieg schon sehr viel früher aus. da, wo es um korrekte endungen ging und standart-vokabeln wie "vielleicht". nachdem ich fast eine stunde an fünf sätzen gefeilt hatte, schickte ich meine antwortmail voll herzlicher dankesworte trotzdem ab. und hoffe, der typ kann so schlecht deutsch wie ich französisch.

Da du schön langsam geschrieben hast, wird er es auch verstehen und ich hätte dir mit Schwedisch aushelfen können. Übrigens ist die Häßlichkeit der Hose Ausdruck meiner Individualität!

du willst mir doch nicht etwa sagen, deine individualität sei kackebraun?!

Keine Ahnung zur welcher Farbgestalt deine Losung neigt, aber meine sieht nicht so aus. Bestimmt nicht!

ich brauche keine farbgestalt. ich bin eine lichtgestalt.

Amen!
(wir sollten ein bild machen.)


Bitte:

... link