Samstag, 24. Januar 2009
samstagsstory
"da kannste dich dran festhalten", sagt die affaire, als ich seinen nackten hintern mit meinen händen umfasse. jawohl. das ist alles meins. knackig. duftig. lecker.

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Freitag, 23. Januar 2009
ein anderes wort für supermarkt
der e*e*a-markt um die ecke ist unanständig teuer. man geht hinein und möchte gucken, nicht aber mehr anfassen oder gar kaufen, obwohl einem vor geilem hunger der sabber in den hemdkragen läuft. es ist ein wahres lebensmittel-puff. es fehlt allein, dass das bio-gemüse auf wabernden kakerlaken tanzt. vorzugsweise an stangensellerie.

platzhalter on eigentlich wollte in diesem zusammenhang "aldimarkt" von ascii disko verlinken. aber deineröhre hat die gute musik leider mal wieder nicht. platzhalter off

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Dienstag, 20. Januar 2009
rassisten
unser dunkelhäutiger freund kommt aus einem land, in dem die hautfarben schwarz und weiß immer noch ein politisches problem darstellen. und ein soziales problem haben sie dort auch, weil mehr als die hälfte der menschen arbeitslos und bitterarm ist.
abends auf der straße erklärt er uns, warum die armen nichts zu beißen haben: "they´re idle." er habe auch mit null angefangen und sei heute stolzer besitzer einer rolex. als deutsche halten wir an dieser stelle inne, sehen beschämt zur seite und denken an auschwitz. die erklärung hätte doch eigentlich lauten müssen: "our country had been exploited by the bad white race"? unser freund reißt noch ein paar weitere starke sprüche über menschen unterschiedlicher hautfarbe. wir halten wieder die luft an, weisen ihn dann aber irgendwann vorsichtig darauf hin, dass das in deutschland schon als rassismus durchgehe. da lacht er und erzählt uns einen witz:
"in our country, what is the difference between a tourist and a racist?" wir gucken dumm. "three minutes!"

vielleicht sollte deutschland mal die schließmuskel entkrampfen und seiner gegenwart endlich mal die kollektive schuld von damals von den schultern nehmen.

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Sonntag, 18. Januar 2009
playns for today
die affaire ist gnatschig. das wetter ist scheiße, der tag dunkel, und die morphine quälen rückenschmerz und schnodder.

ich: "sollen wir ins kino gehen?"
affaire: "neee..."
ich: "ich hätte ja auch bock auf was kulturelles... vielleicht ist ja wo eine lesung."
affaire: "hm. da hab ich auch nicht so richtig bock drauf."
ich: "was denn dann?"
affaire: "i need a blow-job."
ich: "das geht so schlecht mit verstopfter nase."
affaire: "ich will..."
ich: "du willst ficken, fernsehen und fressen."
affaire: "genau."

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Donnerstag, 15. Januar 2009
zeit für statements - sommer 2006
halb sieben uhr morgens auf den fahrrad durch die stadt, sonntag, saphirfarbenes licht an der hochhausfront am ring, todmüde vom tanzen, aber die augen aufgerissen vom herzschlag, mdma mit wodka redbull im blut, die sehnen auf den handrücken treten pochend hervor, die zunge liegt metallisch schmeckend im mund, glücklichglücklichglücklich für einen moment.

soundtrack:

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