Freitag, 28. November 2008
wollt ihr die totale diktatur?
so, nun hat es auch die nichtkiffer getroffen: die niederlande verbieten die zauberpilze. ein mädchen war nach verzehr der pilze in den tod gesprungen. deshalb sei die droge gefährlich, obwohl nicht geklärt werden konnte, ob der selbstmord mit dem pilzkonsum in verbindung stand.
nicht, dass es mich irgendwie tangiert.
aber: warum verbietet man dann nicht autos, mit denen man in den tod rast? oder flugzeuge? oder waffen?

(manchmal muss man sowas arschiges einfach fragen.)

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wellblech
manche tage schließen mit dem schwimmenden gefühl eines fragezeichens. rund, aber nicht in sich geschlossen. und dabei hatte man doch gar nicht viel blech geredet. das empfinden mag dann aber auch an dem viertel wein im blut liegen.
schlaft gut.

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Mittwoch, 26. November 2008
absolutes zentrum

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Dienstag, 25. November 2008
morgenstund
wenn die sonne gerade erst knapp über dem horizont hängt und fenster blendet, wenn der frost der nacht noch als dampf in den straßen steht, wenn man am langenzug über die brücke geht und die alster kaiserlich wie ein zinnspiegel vor der stadt liegt - dann weiß man, dass es immer zeit für träume geben wird.
just make a wish.

was wünscht ihr euch, jetzt, in diesem moment, wenn ihr für fünf sekunden die augen schließt?


(ich stelle fest, dies war ein interaktiver beitrag!)

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Sonntag, 23. November 2008
mosaike
search request: "kein unterhalt für drogenabhängiges kind"
tut mir leid, kann in dieser frage nicht weiterhelfen. aber sie können ja mal meine eltern befragen, wie man kinder um kindergelderhöhungen bescheißt und sechs jahre lang denselben minimalunterhalt zahlt, der 110 euro unter der vom bafögamt vorgeschlagenen summe liegt.

über schmetterlinge heißt es in einem buch von 1949, sie seien die "kavaliere der blumen". die entomologie wendet den blick vom romantischen ins praktische: schmetterlinge sind leichenbesiedler. wie bei so vielem im leben gibt es immer zwei seiten einer sache oder eines wesen. man muss nur wissen, was letzten ende die größere durchschlagskraft hat: die romantik oder die praktik. alles andere hieße, der einäugige im land der sehenden zu sein. das geht zwar auch, aber eben nur, bis man etwa 19 jahre alt ist.

die scheißdrecks-bahn hat ihre horrenten preise schon wieder in die höhe getrieben. und das in zeiten der rezession und bei gleichbeleibend miserablem service. der geldgier der börsen-tiere lässt den speichel gleich flussbettbreit laufen. im falle der bahn fehlen mir wieder einmal die worte. aber bei einem wirtschaftsmonopol gibt es irgendwie keinen image-schaden mit praktischen folgen.


der dank für den heutigen tag geht an den, der mir 20 euro und ein stück leichtigkeit mit auf den weg gab. es war eine sehr entlastende begegnung. auch in sachen hoffnung, dass bestimmte menschliche attribute anscheinend verschüttet, nicht aber zerstört werden können. es lohnt sich, immer wieder auf die suche zu gehen in sich selbst. ich wünsche ihm von herzen das beste.


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Samstag, 22. November 2008
zuhause
schon zum dritten mal geträumt, dass ich in meinem bett im jugendzimmer bei meinen eltern aufwache. zum dritten mal schon im traum identifiziert, dass es sich nur um einen traum handeln kann.
von kinderstimme geweckt worden, die immerzu "papa!" ruft. als ich in unterwäsche den flur betrete, stehen zwei fremde männer dort und schrauben die küche meiner mitbewohnerin zusammen. auch das kind ist real. ein blonder fünfjähriger grinst mich frech an. peinlich berührt drücke ich mich die wand entlang vorbei ins bad. dort finde ich in einer großen wasserlache all das vor, was ehemals über die einzelteile der küche gestapelt war.

noch zwei wochen. dann darf ich hoffentlich endlich dieses ständige zu-gast-wahlweise-unerwünscht-sein beenden. dafür gab ich mein letztes geld. noch 25 euro für diesen monat.
auch weihnachten wird sehr karg. dafür aber friedlich. wünsche mir einen himmel genau wie heute.

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