Samstag, 1. November 2008
shame on igm!
in zeiten der rezession instrumentalisieren die img-bosse ihre hörigen schäflein und stellen sie auf einem schrumpfenden markt und sinkenden preisen mit der forderung nach hybriden acht prozent mehr lohn an den pranger.
und wer zahlt die farce am ende? der verbraucher.
womit bewiesen wäre: das soziale gewissen der gewerkschaft igm ist eine hohle lachnummer. solche medien- und machtgeilen aktionen ziehen ihr eigenes prestige in den schmutz.

ich spucke euch ins gesicht, ihr widerlichen dreckspisser. spätestens, wenn alle ihre arbeitsplätze verloren haben, wird auch eine imperialistische, ignorante gewerkschaft ihre bedeutung richtung gulli schicken dürfen.

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na ich weiß ja nicht
diese nächte, in denen man erwacht, weil der ganze körper ein einziger schmerz ist, der beim ein-und ausatmen blitze der pein von sich zu schleudern scheint, wo es keine position gibt, in der man nicht schreien möchte. die einsamkeit, in die einen dieser schmerz schlägt, die scham ob der qual.

diese tage, nach diesen nächten, an denen man aus dämmerschaf erwacht, völlig gerädert und denkt: na ich weiß ja nicht. ich weiß ja nicht, ob ich diesen körper so akzeptieren sollte. ob ich das überhaupt alles will. ob ich in dieser stadt willkommen bin, denn ich weiß nicht mehr, wo ich denn nun wirklich hingehöre. ob nicht alles ein großer fehler war? die nichtmitteilbarkeit dieser gedanken, weil man auch gar nicht recht wüsste, wohin damit.

"na ich weiß ja nicht" als das ganz große lebensgefühl.

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Samstag, 1. November 2008
kermit und die titanic
(by rene marik)

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Mittwoch, 29. Oktober 2008
für die statistik
16,2 rechts und 16,9 links auf den augen.
und 20 cm im bett.

alle guten dinge sind drei und haben was mit druck zu tun.

oh schnappi day!
ab morgen wieder wilde sm-spielchen.

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Sonntag, 26. Oktober 2008
bloggertreffen: nachwort und neue pläne
da haben sich gestern nun also doch immerhin fünf nonvirtuelle menschen ohne soziale phobien und berührungstabus aufgrund bloggerischer dünkel in der schanze eingefunden und hatten bis weit nach mitternacht recht viel spaß.
fürs protokoll:

- herr peddi ist in seinem zweiten leben ein stalker, hat frollein de ville für uns herausgefunden. wir halten dies für eine psychologische verarbeitungsstrategie seines beruflichen umfelds (zweitklassige schauspieler) und seines lebenswandels, der beständig zwischen sommer-sonne-halligalli am traumstrand und selbstgeiselung unter tage schwankt. außerdem sammelt herr peddi affairen wie anderer leute kinder kronkorken.
wir raten zu viel hochprozentigem, safer sex und regelmäßiger anwesenheit bei unseren treffen.

- das frollein selbst ist in ihren neuen job unterwegs: als blitzer. nein, nicht an der autobahn, sondern unter menschen. überführt werden u.a. stalker wie herr peddi. da ist das frollein knallhart. auch gschpusis pflegt sie ausschließlich mit mitgliedern der obersten gesellschaftsschicht. "anwälte sind so praktisch." im blog ist fräulein de ville ebenfalls eher selektiv kontaktfreudig und fühlt sich durch kommentare oft befremdet. vielleicht hängt dieser eindruck aber auch mit dem neuen job als blitzerin zusammen. da wird man einfach misstrauisch. wir haben vollstes verständnis und raten zur weiteren teilnahme an unseren sitzungen gegen virtualität und soziale nachteile.

- frau stella ist gerade strohwitwe und wird vom großen verlangen heimgesucht, kronkorken zu plätten. wir denken, das kann nicht gesund sein. wir raten ihr, das freie zimmer zur zwischenmiete an einen profi-stripper zu vermieten. frau stella ist übrigens die einzige in unserem kleinen kreise, die mit ihrem job halbwegs glücklich ist und nicht ständig sagt: "ich werde künstlerin!" sie ist es schon. lebenskünstlerin wohl auch. muss ja auch, so mit monster. zur weiteren stabilisierung der lage wird regelmäßige anwesenheit bei unseren treffen vorgeschlagen.

- herr cabman plant seit einigen jahren, künstler zu werden. vom herz her ist er jedoch vertriebler und großverdiener und hat gerne hautnahen kontakt zu seinem kollegen, mit dem er mehr zeit verbringt als mit mir (5 tage : 2 tage/woche). was er an diesem kollegen nicht so mag, sind dessen haare auf dem rücken, die er nach dem badminton- und anderen spielen immer zwischen seinen zähnen wiederfindet.
was außerdem herrn cabmans künstlerdasein vereitelt, ist sein hang zu langen sätzen und das ansammeln von flohmarkt-nippes in der wohnung. er kann halt nur groß. aber das wissen wir schon. mit single-frauen hat der cbakater großes mitleid, denn nach den bewerbungsgesprächen in dieser woche stellte er fest, dass da draußen nur noch flitzpiepen rumrennen, die weiße sportsocken zu schwarzen anzügen tragen oder kackebraune gürtel zu schwarzen schuhen.
mit herrn peddi und fräulein de ville verbindet ihn zukünftig eine herzliche feindschaft, weil das fräulein sich als verschmäherin der langen sätze geoutet hat. herrn peddi dagegen wirft der kater vor "und du bist auch nur gekommen, um meine frau anzustarren!" leute, die affairen sammeln, anwälte vögeln und lange sätze nicht mögen, sind dem kater per se suspekt. wir raten zu regelmäßigem kontakt mit dem feind in unserem kreise.

- zu meiner wenigkeit wage ich nicht, etwas zu sagen. ich habe einen sehr großen salatteller mit dem fleisch von in legebatterien gefolterten hühnern verschlungen und dabei den gesprächen gelauscht. weil ja heutzutage eh niemand mehr zuhören kann, wie es heißt. und wegen der inspiration, klar.

- übrigens: wir machen demnächst eine bloglesung. ich schlage vor, am valentinstag. die veranstaltung wird heißen: "für dich soll´s tote hosen regnen!" wir machen sicherlich minus in der kasse, weil das alles wieder kein schwein interessieren wird, aber das ist uns egal. der cabkater muss sich dann halt mal zusammenreißen und wenigstens so tun, als ob.

- wir planen den ersten bloggerkurzurlaub. demnächst in der reichshauptstadt. wir suchen noch nach einer jugendherberge mit mehrbettzimmer.

- der stammtisch "hamburger bloggertreffen" soll nun wieder eine regelmäßige fortsetzung erfahren. zuwachs ist sehr willkommen. wir versuchen demnächst auch wieder, mütter mit babys zu integrieren. und wir werden außerdem weiterhin erfolglos die einladen, die sowieso nie kommen. auch, wenn wir uns dann jedesmal ärgern.

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Donnerstag, 23. Oktober 2008
rotz und wasser
vor traurigkeit nicht schlafen können.

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