Montag, 12. Dezember 2011
with teeth
11 uhr vormittags, zuhause.

die lederjacke schreibt und will mich am abend daten.

ich so: "ich weiß nicht, ob ich kann, ich muss heute zum zahnarzt! das wird was längeres... mit betäubung und so. und du hast ja nix davon, wenn ich danach nichts mehr trinken und nicht mehr reden kann."

er so: "wär nur schlimm, wenn du nicht mehr küssen könntest. aber ich kann mich auch zurückhalten und dann streichel ich dir halt die wangen."

ich so: "na gut, ich schreib dir später noch mal. aber ruf bloß nicht ab, die betäubung wirkt dann bestimmt noch!"

16 uhr. im zahnarztstuhl.

ich: "können sie mir heute vielleicht etwas weniger betäubung spritzen wie beim letzten mal? das hat drei stunden angehalten und ich konnte im bus nicht mal eine fahrkarte kaufen, weil der fahrer mein genuschel nicht verstanden hat."

zahnärztin: "okay..."

die behandlung beginnt, ich schreie.

zahnärztin: "tut mir leid, ihre wurzelkanäle sind sehr lang und sehr gebogen... sehr kompliziert da zu arbeiten. aber ich spritze ihnen noch ein bisschen betäubungsmittel."

ich verkneife mir den spruch, dass ich den satz schon ein paar mal gehört habe, denn ich habe nadeln im kiefer stecken und ein halbes röntgengerät im mund, das den fortschritt der behandlung mit liveaufnahmen überprüft.

kurzes pause, die röntgenbilder werden ausgewertet. die lederjacke schickt mir eine beruhigungs-sms: "ist bestimmt gleich vorbei... bleib cool, ich denk an dich!"

zahnärztin zur mta: "gehen sie doch mal eben ins wartezimmer und sagen die der frau soundso, dass das hier leider noch länger dauert und sich die termine heute eine halbe stunde nach hinten verschieben. die röntgenbilder sehen nicht gut aus."

ich stöhne, soweit man mit soviel zeug im mund noch stöhnen kann.

ich schreibe der lederjacke zurück: "hör auf zu smsen! du bringst mir kein glück! jetzt dauert alles NOCH länger!"

zahnärztin, mich ermuntern wollend: "ich habe doch schon einen kanal sauber! nur noch zwei... das schaffen wir doch."

das finde ich ja ganz super. das heißt, zwei drittel des leidens stehen mir noch bevor. irgendwann beginne ich zu zittern, weil man eine stunde lang nur schwer den mund "gaaaanz weit" offenhalten kann. die zahnärztin merkt das, macht wieder eine pause. das ist lieb, aber sinnlos, weil es die behandlung noch weiter verzögert.

17.30 uhr, endlich auf der straße.

ich bin fertig im doppelten sinne. mein rechtes ohr dröhnt, ich bin schweißgebadet, aber der zahn ist bis nächste woche saniert. zwischen rechter augenbraue und schulter ist fast alles taub. mein gesicht fühlt sich an wie ein heißluftballon. ich mach den check in einem autospiegel, doch ich sehe ganz normal aus. ein bisschen gestresst vielleicht, aber makellos und ohne dicke backe.

18:15 uhr, zuhause.

ich fühle mich besser. die betäubung lässt nach, ich schmeiße ein paar opiate aufs sich entflammende schmerzfeuer und schicke der lederjacke eine zuversichtliche sms.

19 uhr.

ich kann wieder trinken und spüre auch langsam mein gesicht wieder. die unterlippe prickelt komisch, das irritiert mich.

19:30 uhr.

die lederjacke schreibt zurück, ob ich um 21 uhr in der schanze sein kann. ich sage zu.

die unterlippe kribbelt immer noch komisch, ich denke mir nix, ist sicher die betäubung, die nachlässt. dafür schwebe ich dank opiaten und bevorstehendem date auf wolke sieben und trällere unter der dusche.

20 uhr.

ich bin fertig mich duschen und werfe einen blick in den spiegel. in diesem moment offenbart sich der grund des merkwürdigen kribbeln: ich habe ein herpesbläschen auf der unterlippe. muss vom stress und der anspannung im zahnarztstuhl gekommen sein.

hilft ja nichts, mit herpes kann man noch weniger küssen als nach einer zahnbehandlung mit taubem gesicht. da ekelt mich ja vor mir selbst. also sage ich der lederjacke ab.

"tut mir leid, ich hab herpes. mega-grusel und schüttel."

die lederjacke: "du hast mir jetzt aber nicht erzählt, dass du zum zahnarzt musst, weil in wirklichkeit du herpes hast? soooo eklig ist das nun auch mal wieder nicht... jedenfalls nicht schlimmer als ne schnoddernase!"

ich: "nein, ich ekle mich nur so vor herpes. das mit dem zahn kann ich beweisen, das ist kein zahn mehr, nur noch trümmerreste."

lederjacke: "schon gut. dann schlaf mal gut mit deinen trümmerresten. sehen wir uns dann freitag?"

ich will ja schon "ja" eintippen, als mir einfällt, dass ja bis dahin wieder ein herpes oder zahn dazwischen kommen kann. also entscheide ich mich für ein: "vielleicht, so gott will."

die lederjacke darauf: "ich werd dem bastard das wollen beibringen!"

man kann nicht sagen, die lederjacke habe keinen humor. und man kann ebenso wenig behaupten, dass sie schnell abzuschrecken wäre. beides finde ich gut.
jetzt nur bitte schnell wieder gesund werden.

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Sonntag, 11. Dezember 2011
auf du und du
es ist ein merkwürdiges gefühl, mehrere tage mit der ehemaligen ersten großen liebe in einer wohnung zu verbringen. die ambivalenz der emotionen im vorfeld war beträchtlich. mein ex ist mir relativ fremd, aber nicht fremd als mann, sondern als mensch. zum einen weil er eine sehr statische person ist und ich mich selbst in den letzten 13 jahren immens verändert habe. zum anderen dadurch, dass die rollen andere geworden sind.

doch es lief besser als gedacht. am freitag nach seiner ankunft gingen wir erstmal essen. da petrus sich von seiner ungnädigen seite zeigte, ich von der arbeit und mein besuch von seiner langen und aufgrund der unwetterlage eher beschwerlichen anreise erschöpft waren, verzichteten wir auf ausgehen und gingen relativ früh schlafen. ich konnte zunächst schwer einschlafen, da es zu seltsam war, diesen fremden und ausgesprochen vertrauten menschen auf der anderen seite der wand liegen zu wissen. ich versuchte mich mit dem gedanken zu entspannen, dass ich ja auch schon das objekt beherbergt hatte, dem ich aufgrund seiner unschönen gewohnheiten wesentlich mehr misstrauen entgegenbrachte. aber so war es wohl doch etwas anderes, als pheromontrunken und nackt aneinandergeschmiegt einzuschlummern.

am samstag verschlief ich gnadenlos. mein ex, der auch am wochenende spätestens um acht aufsteht, war längst unterwegs und trotzte bei einem innenstadt-bummel schnee und regen. ich fand es höchst rücksichtsvoll, dass er mich nicht geweckt hatte. also brachte ich meine wäsche weg und kaufte ein, bis wir dann ziemlich gleichzeitig vor der tür standen.

wir gingen wieder essen. ich stellte fest, dass mein ex noch immer geistreich und witzig war. anders als sonst ließ er sich zu keinen miesen bemerkungen über andere (= meist mich ) hinreißen. trotz statik im leben also eine weiterentwicklung.
mein ex erzählte auch von seiner tochter, die inzwischen eine junge dame war und ausziehen wollte. trotzdem verstünden sie sich gut, meinte mein ex, und sie würde ihm alles erzählen, von abenteuern mit jungs mal abgesehen.

als wir fertig waren, zahlte mein ex die gemeinsame rechnung. das war ebenfalls ein novum. sogar als ich noch schülerin war, hatten wir rechnungen immer ganz peinlich genau geteilt. mein ex ist kein krösus, aber immer noch in sicherer position im selben unternehmen wie vor 13 jahren.
"ist dir das nicht langweilig", fragte ich.
"naja, die aufgaben sind immer dieselben, von daher ist das nicht so spannend... aber die atmosphäre da stimmt einfach und die kollegen sind so unglaublich nett."
"das zählt natürlich viel", erwiderte ich. "das ist bei mir ja ähnlich."
"mal abgesehen davon, dass das, was da bei dir passiert, die totale ausbeutung ist."
"tja, der eine ist die taube, der andere das denkmal."
"wie meinste denn das jetzt?"
"naja, die einen scheißen, die anderen werden beschissen."
"du redest immer noch genau so daher wie früher."
"der unterschied ist, dass meine aussagen jetzt mit einem geballten haufen mieser lebenserfahrung gespickt sind."
"du bist für dein alter ein total desillusionierter mensch", fand mein ex.
"na herzlichen dank auch", meinte ich.
"ich meine das jetzt gar nicht mal so negativ", schob mein ex hinterher. "du hast ja auch eine energie, bei der man sich fragt, wo du die herholst. jemand anderes hätte sich in deiner lage vielleicht längst gegen nen baum gefahren."
"ich hab kein auto, das ist der unterschied", lachte ich.
"solange du noch lachen kannst..."
"ja, mein humor hat mir schon oft den arsch vom grundeis gezogen."

nachdem wir uns die bäuche vollgeschlagen hatten, stand das highlight des wochenendes an: das covenant-konzert. es war zwei jahre her, dass ich covenant das letzte mal live gesehen hatte, aber ich hatte die show in mehr als guter erinnerung.
am ort des geschehens trafen wir mr. shyguy, k., die k.-exfreundin und eine weitere bekannte. wir hatten uns zwar zuvor verabredet, doch der ungeheure ansturm der besucher erschwerte das sich-finden. nachdem erst mr. shyguy vorübergehend verschollen war, ging kurz vor konzertbeginn mein ex verloren.

schließlich stand ich mit k., der k-ex und der bekannten auf einer seitentreppe, wo man vor remplern und angeschossenen unkoordinierten getränke-jonglierern einigermaßen geschützt war. mein ex hatte sich bis fast ganz nach vorne gekämpft, um zu tanzen.

auf der treppe kuschelten wir fünf uns aneinander und grinsten vor vorfreude wie die osterhasen. k. hatte zudem stimmungsaufhellende substanzen konsumiert, wie man ihm an der nase noch deutlich ablesen konnte. mr. shyguy machte ihn darauf aufmerksam.
"oh", sagte k. und wischte sich über die nasenflügel.
"jetzt weiß ich auch, was du vorhin so lange auf toilette getrieben hast", kicherte mr. shyguy.
k. lächelte nur und wieder einmal stellte ich fest, wie sehr ich ihn für seine sanfte und zugleich feste art schätzte und mochte.

dann begann das konzert und wir wurden allesamt weggerissen von einem unglaublichen bass und eskils energetischer bühnenpräsenz (wie kann ein mensch nur singen und zugleich so viel hüpfen?). ich bereute es mal wieder, kein anständiges handy (heutzutage nennt das man das vermutlich smartphone) zu besitzen und livetickerartig bilder und mitschnitte auf fratzenbuch einstellen zu können. (wollt ihr die totale kommunikation?!)

eine anderthalbstündige darbietung später schien das koks nicht mehr so gut zu wirken, eskil hüpfte weniger hoch und schien phasenweise ein klein wenig außer atem. mit der phänomenalen und leidenschaftlichen darbietung des uralthits "leiermann" und einigen weiteren zugaben verabschiedeten sich die skandinavier schließlich von uns.

bei konzertende wurden wir von den hinausströmenden massen erneut auseinandergerissen. 50 sms und mehrere halbe nervenzusammenbrüche später hatten wir sechs uns dann im foyer versammelt, rauchten eine und beschlossen einstimmig, nicht länger zu bleiben, sondern nach altona zu wechseln. mein ex wollte nach hause, meinte aber, ich solle ruhig feiern gehen. ich freute mich über so viel unkompliziertheit. anstandshalber brachte ich ihn noch zu u-bahn, während die anderen schon mal weiterzogen. dann begab auch ich mich zur s-bahn.

in der s-bahn stellte ich fest, dass ich in der falschen linie fuhr. ich stieg holstenstraße aus, um den rest zu fuß zu gehen. ein fehler, denn an der holstenstraße standen kontrolleure und sperrten den bahnsteig ab. ich hatte keinen fahrschein, konnte mich aber dank nachtschwarzer gewandung und einer gruppe randalierender, besoffener jugendlicher unauffällig an der kontrolle vorbeischleichen.

im club feierte jemand vom personal geburtstag und gab uns mehrere runden aus. gegen fünf uhr morgens lehnte ich hackedicht an k.s schulter. k. war ebenfalls stark betrunken, aber dank der vorherigen drogenzufuhr klarer als ich.
"du schaffst das nicht mehr bis zum bus", lallte k..
"ich muss!" versuchte ich mich aufzurappeln.
"schlaf doch bei mir", bot k. an.
"nee", schwankte ich.
"du kannst auch auf der couch", verschluckte k. nuschelnd das verb.
"das geht nich, meinex is doch da."
"dasis deim ex doch wurscht wo du schläfz", stammelte k.

eine halbe stunde später wankte ich mit k. in den morgen hinaus. an der unterführung löste ich mich und verabschiedete mich.
"is besser so", nuschelte ich.
"wiedumeinz", sagte k.

der busfahrer grinste unverschämt, als ich lallend mein ticket kaufte. auf der fahrt nickte ich dann mehrfach ein, war aber an der richtigen haltestelle wieder wach. den folgenden 20-minütigen fußmarsch erlebte ich höchst verschwommen, nur der schmerz in füßen, beinen und rücken vom 10-stündigen tanzen und herumstehen auf hohen hacken war omnipräsent und äußerst deutlich.

zuhause fiel ich in mein bett und ratzte, bis mich gegen elf mein ex weckte. wir gingen noch kurz frühstücken. während mein ex einen riesigen teller rührei wegschaufelte, nippte ich an einem kaffee.
"na, kater?" fragte mein ex.
"nee, restalkohol", nuschelte ich.
"du siehst jedenfalls aus, als hättet ihr es gestern noch richtig krachen lassen."
"du nicht", sagte ich lächelnd.

als wir uns verabschiedeten, umarmten wir uns fest und herzlich.
"melde dich mal bei mir, wenn du im süden bist", bat mein ex.
"mach ich", versprach ich.
"na dann..."
"bis bald!"

als ich dem davonbrausenden kleinwagen nachsah, fühlte ich mich ebenso merkwürdig wie vor dem wochenende - irgendwo zwischen bedauern und erleichterung. aber vielleicht sollte ich einfach nur noch eine runde pennen, um meine hirnchemie zu aktualisieren.

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Mittwoch, 7. Dezember 2011
reizkompensation
seitdem es die lederjacke und den verheirateten gibt, spielen objekt und architekt plötzlich eine nebensächliche rolle.

der architekt hatte mich zuletzt übel versetzt, nachdem wir zusammen auf eine vernissage gehen wollten. zunächst glaubte ich an spontan hindernde umstände, doch nachdem keine entschuldigung folgte, war ich mir sicher, dass er mich schlichtweg vergessen hatte. nachdem ich kurzzeitig sehr frustriert, dann sehr wütend war, schrieb ich vergangene woche eine e-mail. hätte ich die bekommen, ich würde in grund und boden versinken und jeden ort meiden, an dem ich dieser frau noch einmal begegnen könnte. der letztere effekt scheint auch einzutreffen, denn letztes wochenende fehlte der architekt im club. seither wälze ich mich in genugtuung.

das objekt wiederum hat sich wieder mal in seiner welt vergraben. vermutlich vögelt es gerade andere frauen, hat wieder genug geld für alkohol und drogen oder ein faible fürs fernsehen entwickelt, nachdem es in seinem asyl derzeit in den genuss eines kabelanschlusses kommt. merkwürdigerweise berührt es mich unverhältnismäßig wenig. ich arbeite. ich habe kontakt zu künstlern, mit denen ich teils bessere gespräche führen kann als mit vermeintlichen freunden. ich bin richtig, da, wo ich bin, irgendwie, im moment, auch wenn sich derzeit mal wieder alles sträubt statt fügt.

weihnachten werde ich das vermutlich dann wieder anders sehen. und silvester. und werde mich einsam fühlen. aber diese einsamkeit ist auch ein motor. i´m driving somewhere. und vielleicht ist das gut so.

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Freitag, 2. Dezember 2011
nix zu beißen
da ich ja working poor bin, ist gesundheit ein wichtiges gut.

ich habe mich immer meiner zähne gefreut, weil die bislang keinen ärger machten. seitdem aber die weißheitszähne weg sind, fängt der stress an.

zum einen habe ich fehllkontakte. d.h. ich kaue falsch und kriege davon nacken- und schulterbeschwerden. außerdem knirsche ich nachts mit den zähnen. zusammen mit meinem bandscheibenvorfall hat das höllische effekte. man kann fehlkontakte untersuchen und einstellen, kostenpunkt der erstuntersuchung: minimum 500 euro. ich habe nur müde gelächelt.

durch das knirschen zerbrechen zum anderen neuerdings einfach die zähne. eine krone kostet 700 euro. also werde ich demnächst wohl ein paar lücken in gebiss haben und irgendwann dann von brei leben.

wohl bekomms.

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Donnerstag, 1. Dezember 2011
kommunikation ist sexy
e-mail-konversation mit kunde (schönheitschirurg), anlass: artikel in einer zeitung.

ich: blabla... schicken sie mir doch noch bitte ihr portraitfoto für den beitrag.

kunde (schickt bild von b*rad p*itt): ist das okay?

ich (scherzhaft): okay, b*rad p*itt ist jetzt bei der redakteurin.

kunde (schickt foto von sich nach): ich find den ja gelungener!

ich: zu spät. redakteurin hat b*rad p*itt schon eingebaut, steht jetzt drunter, er sei plastischer chirurg. aber die leserinnen sind sicherlich dumm genug, das nicht zu checken.

kunde: hey, es kann nur einen geben!

ich: es gibt nur einen rudi völler, schallalala! spielen sie etwa fußball?

kunde: hey, ich bin sportlich und mindestens so gut in form wie b*rad p*itt!

ich: zeigen!!

kunde: wie meinen sie das jetzt genau?

ich: na zum beispiel... dass sie ausdauernd sind!

(an dieser stelle leichte gewissensbisse: kacke, es ist der kunde der agentur, nicht mein eigener. was würde die chefetage sagen? schnell die kommunikation löschen!!)

kunde (steigt voll drauf ein): nein, das muss man erleben... pardon, frau!

ich: pscht. sie sind doch verheiratet.

kunde: und sie sitzen im büro!

ich (sag erstmal nix)

kunde: also wissen sie was, sie würde ich ja gern mal unterspritzen!

ich: ich bin botox-gegenerin!

kunde: wer spricht denn von botox?!

(an dieser stelle abbruch wegen krass schlechtem gewissen.)

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