Donnerstag, 12. August 2010
ein mann ein wort
"ich warte darauf, dass noch irgendwas passiert, bevor ich 40 bin. bis dahin vertreibe ich mir die zeit mit trinken."

ich stell dir den wodka kalt.

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Montag, 9. August 2010
freier fall
gegen alle warnungen und wider dem gesunden menschenverstand gehen das objekt und ich in die dritte runde.

es ist aufreibend. drei minischritte vorwärts und einen großen zurück. es ist aussichtslos: don´t hunt what you can´t kill.

wie kann man einem menschen glauben, der sich selbst so wenig glaubt? der, wie er sagt, unter tausend einschießenden gedanken steht und nicht mehr erkennt, welcher davon für die realität tragfähig ist? welcher für den anderen noch ertragbar ist?

er weiß, dass er mir auf dauer nicht genügen wird. doch er hat einen hunger in mir geweckt, der sich sucht, was ihn stillt. und immer noch ist er der einzige, den ich will. i can´t help.

ich verschwende meine energie, um zu beobachten, um situationen einzuschätzen. um nicht sagen zu müssen: du sollst dich ändern. und: werd erwachsen! denn: ich will auch nicht, dass das jemand von mir verlangt. denn wer das fordert, risikiert, dass der andere sich selbst verliert. es muss doch sein können, dass zwei menschen einander genügen, wie sie eben sind.

die kleinen erfolge entschädigen für vieles. ich weiß, was ich an ihm mag und das ist leidergottes nicht wenig.

bizarr: ich habe immer mir einen mann gewünscht, bei dem ich nicht bleiben muss. dies ist einer der wenigen, der genau das zulässt und sogar wünscht. und plötzlich will ich bleiben. zumindest so ein bisschen. und er ahnt es, ein bisschen. du hast so viel liebe in dir. und auch er läuft nicht weg. nicht für immer. noch nicht. wir stehen auf einer dünnen eisscholle im klimawandel der emotionen. es knackt bedrohlich und es bricht immer wieder. wie lange wird es gutgehen?

das wochenende war jedenfalls wild. eine summe der exzesse: alkohol, drogen, sex. ich habe zwei leben, die sind unvereinbar. so wie er und ich. aber im moment liegt genau darin der reiz.

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Freitag, 6. August 2010
there´s a light that never goes out
kleine alligatoren, die irgendwie die dinosaurier überlebt haben. ich mache die lebendfütterung, achtmal täglich.

bitte notieren: man sollte mich nie auf schüler loslassen. und teamunfähig bin ich übrigens auch. scheiß auf den edlen vorsatz: never fuck the company. heute dem praktikanten (knackige anfang 20) in der küche beiläufig die hand in den nacken gelegt. stundenlang an der handfläche geschnuppert. spekuliert, ob ich einfach mal fragen sollte.

schöne dinge, die ich einmal sagen können möchte:

[...] and if i'm lost?
i will find you.
and if you can't?
i will never stop looking. [...]


ich brenne immer noch. unter der wand aus asche schlummert ein vulkan.

see me, see mee, hope you see me.

ich füttere alligatoren mit meinem blut. heißt das, ich habe die menschen überlebt?

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Donnerstag, 5. August 2010
how far/near will you come?
für alle sehkranken und solche, die es werden wollen!

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hh-mieten
1 zimmer, 33 qm, 625 € kalt. gute, aber nicht beste lage.

will man sowas?! will man?!

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Mittwoch, 4. August 2010
interessant
.. wie schnell dritte eine situation beurteilen, an der zwei menschen beteiligt waren, von der sie aber nur die subjektive version des einen der beiden kennen. vermutlich ist es das gefühl von rechtschaffenem partei-ergreifen und ein-zeichen-setzen. tatsächlich ist einfach nur kleinbürgerlich und beschränkt.

... wenn man auf arbeit die volle verantwortung für einen zweiten kunden übertragen bekommt. soviel vertrauen bin ich nicht gewohnt. schon gar nicht als vorschuss. ich hoffe, es steckt nicht nur verzweifelt-blindes delegieren dahinter.

... wie man nach drei tagen schlaflosigkeit wieder langsam wacher wird.

... was passiert, wenn man in der u-bahn einpennt.

... wenn man einen geschäftsführer mit dem hundesitter verwechselt und sich dann mit ihm verabredet. ich wünsche mir ja ein wenig, dass er objekt-tauglich ist und vielleicht künftig alternativ meinen oxytocinspiegel nährt. rein optisch ist er jedenfalls ein alphamännchen.

... darüber nachzudenken, ob man einen asperger-autisten mit auf eine erotikparty nehmen kann. aber ich hätte ja noch ein paar opiate. für je nach dem, wem es dann langweiliger ist. oder für beide. oder so.

... dass ich muttergefühle entwickle. meine biologische uhr beginnt zu ticken.

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