Sonntag, 27. September 2009
auf wunsch einer einzelnen dame
... und zwar von frau walkingthedeadline habe ich mangels filzstifte und scanner oder funktionsfähiger handykamera ein kinderkrakelbild in paint produzieren müssen:

10 dinge, die ich hasse


weitermachen sollen bitte frau mala fide, frau herzbruch, frau stella, herr mark und herr gorillaschnitzel.

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mitten aus dem leben
der grausame tod eines menschen, der nur wenige jahre älter als man selbst war, den man jahrelang kannte und mit dem man vor wenigen wochen noch gesprochen hat, relativiert vieles.

thank you for your music.

(was gibt es traurigeres, als wenn die eigenen eltern einen zu grabe tragen müssen?)

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Mittwoch, 23. September 2009
traum von heute nacht
ich befinde mich in einem fremden land auf der straße, als links und rechts sprengsätze detonieren. ein mensch rettet mich, indem er mich in sein auto zieht.
es ist ein älterer türke mit drei kindern bei sich.

sprung in die zukunft. der mann und ich leben ohne kinder zusammen in einer kleinen hochhauswohnung und blicken auf andere hochhäuser. es gibt keine rolläden an den fenster und durch das licht der anderen hochhausbewohner wird es nie dunkel. ich sage, ich könne nicht schlafen und weiß, dass unsere ehe am ende ist. ich habe heimweh nach einem anderen ort.

beim aufwachen schockiert gewesen. was das hirn sich nachts so zusammenbraut!

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Sonntag, 20. September 2009
sandmann, lieber sandmann
immer, wenn mein leben mir tagsüber fast ununterbrochen unbehagen beschert, werden meine nächtliche träume schön. so schön, dass das aufwachen zur herben enttäuschung wird.

ich war schon immer ein typ, der zu tagträumen neigt. aus meinen tagträumen nehme ich meine energie, meinen mut zur veränderung, die definition meine ziele. meine tagträume sind der motor meiner lebensfreude. im augenblick gibt es keinen stoff für tagträume. das macht die nächtliche traumwelt um so stärker, schöner und realistischer. sie macht mir angst, weil sie mir alles vor augen führt, was ich nicht besitze, was nicht eintritt, was ich nicht bewirken werde.

wenn ich das geld und die beziehungen hätte, würde ich mir jetzt vermutlich drogen kaufen gehen. die gleichförmigkeit tötet mich, trotz aller tragödien. ich hasse fernsehen, ich hasse internet, ich hasse einkaufspassagen und die parks voller menschen. nur tieren gegenüber verspüre ich im moment eine zärtlichkeit, die mir jedesmal die tränen in die augen treibt.
vorhin, der kleine igel. die füßchen, die dunkle feuchte schnauze, die knopfäugleins. sein atmen, das den stachelpelz auf und nieder gehen ließ. was so ein igel wohl denkt? oder ob er unbeschwert seinen instinkten nachgeht?

ich sollte mal meine hormone zählen lassen.

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Donnerstag, 17. September 2009
unterm zirkuszelt der hirnschale
ich jongliere die zukunft durch meinen kopf. möglichkeiten, perspektiven, potenzielles verhängnis?
ich habe das bedürfnis zu besprechen, fragen zu dürfen, jemanden zu haben, der mir jetzt das signal gibt: trau dich. jemand, der ernsthaft an mich glaubt und nicht nur sagt, dann mach mal, weil es ja nicht sein leben ist.

bei meinem momentanen arbeitspensum bleibt ja nicht viel zeit, etwas gründlich zu überdenken. man kann nur springen und hoffen, dass da wasser im becken unter einem ist.

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Mittwoch, 16. September 2009
filmfest hamburg
1000 filme, die ich sehen wollen würde.

any volunteers?

alleine macht das auch keinen spaß.

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