Mittwoch, 3. Dezember 2008
wort zum mittwoch
an manchen tagen hat man das gefühl, dass das paket, das man trägt, nie leichter wird, sondern dass man wochenlang kurz vorm zer- und erbrechen steht. dazu kommt die angst, dass die wenigen helfer, freunde und förderer wegbrechen. trotzdem ist man scheißlaunig und diktatorisch und würdigt die leistungen und bereitschaften anderer nicht genug.
an dieser stelle deshalb ein großes danke an alle, die mich diese tage stützen und nicht im stich lassen, tatkräftig und emotional.
explizit nicht bedanken will ich mich übrigens noch bei petrus. das wetter geht gar nicht. und das am samstag erst recht nicht. ich bin kein typ für dezember-umzüge.

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Dienstag, 2. Dezember 2008
öfter mal die luft anhalten
manchen menschen möchte man so gerne einmal erklären, dass sprechen das atmen nicht ausschließt. schließlich gibt es extra für diesen zweck und die schriftliche form sogar satzzeichen. ein komma steht explizit für eine sprechpause, die es ermöglicht, längere zusammenhänge von sich zu geben, ohne zu ersticken und ohne dabei den überblick über das erklärte zu verlieren. diese tatsache gilt es zu würdigen, in jeder haltung des sprechens.

das werde ich jetzt so als petition beim kultusministerium einreichen. es wird pisa revolutionieren.

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Freitag, 28. November 2008
wollt ihr die totale diktatur?
so, nun hat es auch die nichtkiffer getroffen: die niederlande verbieten die zauberpilze. ein mädchen war nach verzehr der pilze in den tod gesprungen. deshalb sei die droge gefährlich, obwohl nicht geklärt werden konnte, ob der selbstmord mit dem pilzkonsum in verbindung stand.
nicht, dass es mich irgendwie tangiert.
aber: warum verbietet man dann nicht autos, mit denen man in den tod rast? oder flugzeuge? oder waffen?

(manchmal muss man sowas arschiges einfach fragen.)

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wellblech
manche tage schließen mit dem schwimmenden gefühl eines fragezeichens. rund, aber nicht in sich geschlossen. und dabei hatte man doch gar nicht viel blech geredet. das empfinden mag dann aber auch an dem viertel wein im blut liegen.
schlaft gut.

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Mittwoch, 26. November 2008
absolutes zentrum

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Dienstag, 25. November 2008
morgenstund
wenn die sonne gerade erst knapp über dem horizont hängt und fenster blendet, wenn der frost der nacht noch als dampf in den straßen steht, wenn man am langenzug über die brücke geht und die alster kaiserlich wie ein zinnspiegel vor der stadt liegt - dann weiß man, dass es immer zeit für träume geben wird.
just make a wish.

was wünscht ihr euch, jetzt, in diesem moment, wenn ihr für fünf sekunden die augen schließt?


(ich stelle fest, dies war ein interaktiver beitrag!)

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