Mittwoch, 12. März 2008
frei baumeln
die seele kann dies, oder auch teile unseres körpers, und das kann - ausreichende körperhygiene vorausgesetzt - höllisch erotisch sein. es regt das ernte-gen in uns an. pflücken. zupfen. anschnippen. auf knackigkeit testen oder auf weichheit. schmecken und schnuppern.
also lasst doch ab und an mal die unterwäsche in der schublade.

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Sonntag, 9. März 2008
ostereier-suche am brandenburger tor
"wahnsinn, du hast das bett gemacht", schreit der kater begeistert aus dem schlafzimmer. "und ohne dass man´s dir gesagt hat! du entwickelst dich ja vom baby-mäuschen zur super-hausfrau!"
unverschämter kerl, denk ich mir, wie oft hab ich bitteschön schon das klo geschrubbt? - und beschließe, ihm für heute abend zum großen empfang einen extra hübschen knutschfleck an den hals zu zaubern. "oh ja, kratzen, beißen, lecken!" der kater ist verzückt, bis sich meine zähne fester in die duftige katerhaut am hals graben, "nein... nein, doch besser bloggen! los! der rechner ist deiner!" er schubst mich richtung wohnzimmer.
aber der spontane katerbeschluss, über das osterwochenende berlin heimzusuchen, gefällt mir.
"meinst du, die berliner blogger machen ein bloggertreffen, uns zu ehren?"
"nee, uns kann doch keiner leiden."
"so zwei, drei schon."
"stimmt. wir können ja mal fragen..."

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Donnerstag, 6. März 2008
deutsche metropolen
manchmal ist deutschland auch in england, rußland oder am nordpol. und das sommerloch gibt es tatsächlich. unanständig geht es mancherortens ebenfalls zu. adolfshausen vielleicht einmal ausgenommen.

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Montag, 3. März 2008
hirnschatten, wirr
ich habe eben den kater hinausbugsiert, der übliche abschiedstrara. es dämmert, meine fenster sind gekippt. das handy klingelt. es ist der kater, der sich von on the road meldet. ich gehe mit der katerstimme am ohr durch meine kleine, kleine wohnung und schließe die fenster. im schlafzimmer sind sie dann.
wer sie sind, weiß ich nicht, aber sie sind gefährlich. zwei junge männer, denen die bosheit ins gesicht geschrieben steht. der eine schlägt mir das handy aus der hand, der andere hält mir den mund zu, weil ich sofort zu schreien beginne.
ich werde in eine kammer geschleift und eingeschlossen. einer der beiden schert mir die haare. der andere zeigt mir das feuer, auf dem sie mich verbrennen wollen.
man lässt mich zu meiner mutter. sie liegt schwach in ihrem bett und ich bin so erschrocken über ihre kränklichkeit, dass ich mein eigenes todesurteil vergesse. meine mutter sagt mir, dass sie noch genau vier jahre leben werde. in ihren händen hält sie eine flasche apfelsaft, weiß der teufel, warum.
dann ist meine mutter verschwunden, ich kann mich frei durch den raum bewegen, aber ich weiß, meine mörder beobachten mich, werden zuschlagen, wenn das feuer groß genug brennt. dann sehe ich das messer, reiße es an mich, überlege kurz mich zu wehren, weiß aber, ich werde nicht gegen die übermacht ankommen, es ist mir bestimmt.
ich stoße das messer in meine arme und handgelenke, schaue mir beim verbluten zu.
schweißgebadet aufgewacht.

"hab ich geschnarcht?" fragt der kater, als heute morgen um fünf das handy kuhmuhendes vibrationswecken veranstaltet. "nee, gar nicht", sage ich, deutlich gerädert. "aber du turnst immer nachts rum, was treibst du eigentlich?!" ich erzähle den traum. der kater hält sich die ohren zu: "hör auf, ich will sowas nicht hören! das ist ja krank."
dann muss der kater gehen. ich bleibe wach. aus angst vorm einschlafen.

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Sonntag, 2. März 2008
lenny und die finanzbuchhalterin
ein konzert von lenny kravitz auf spiegel online. die prä-konzertäre atmosphäre wird eingefangen, indem konzertbesucher über ihre erwartungen befragt werden. treffend die stimmung wiedergeben soll nach ansicht des interviewers die meinung einer mitteljungen, dauergewellten tussi zu lenny: "der sieht scharf aus und singt einfach nur geil."
der kater erkannte die repräsentativität dieser aussage ad hoc: "und das sagt so eine verklemmte ische, die das wort penis nicht in den mund nimmt, vom körperteil mal ganz zu schweigen. das ist auch bestimmt so eine finanzbuchhalterin oder sowas."

nunja, den lenny kann man ja finden, wie mann oder frau will. ich fände das lied "circus" ganz nett, wenn man im video nicht lennys visage sehen müsste. und wenn er nicht singen würde. wenn man das lied dann instrumental ganz leise als hintergrundmusik auf einer autobahn-baustelle abspielen würde. ja, dann vielleicht.
und ob die ische bläst oder nicht, das will ich so nicht mit hundertprozentiger sicherheit beurteilen. aber einen deep throat traue ich ihr jetzt auch spontan nicht zu.


und ihr? was könnt ihr für lenny oder alternativ die rettung des guten geschmacks tun?
ich find den lenny knackig und würde ihm auch einen einwandfreien deep throat machen
man sollte dem lenny die stimmbänder amputieren und auftrittsverbot über sein gesocks verhängen
ist mir völlig wurscht, aber deep throat finde ich gut
ich bin verklemmt und beim lesen dieses eintrags rot geworden. meinungen trau ich mir auch nicht zu haben, das finde ich obszön.

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Erstellt von c17h19no3 am 2008.03.02, 16:16.

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