Donnerstag, 19. Juni 2014
stellenwert-test
nachdem mein nachbar wieder da ist, ist auch wieder schnee im haus. gleich frech eine line geschnorrt und dann die idee gehabt, diese information doch einfach mal an das objekt weiterzuleiten.

und surprise, surprise: keine stunde später kam der anruf. ich bin nicht rangegangen. eine viertelstunde später der zweite. ich wieder nicht rangegangen. später eine sms geschrieben: "sorry, ist jetzt doch schon alle." objekt so zurückgeschrieben: "ich könnte ja morgen vielleicht mal vorbeikommen." ich nicht geantwortet. zweite objektnachricht: "ich wollte ja auch noch mal mit dir sprechen."

muhahaha.
opportunistenschwein.
es kann gern vorbeikommen. ich werde nicht aufmachen.

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Dienstag, 17. Juni 2014
sean penn spielt robert schmidt

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Dienstag, 17. Juni 2014
abschiede
da geht man die straßen lang und fragt sich, wie oft werde ich da noch vorbeikommen oder dort. und wie oft war ich hier schon in diesen sechs jahren?

dieses denken in abschieden. obwohl man noch nicht mal weiß, wann die stunde schlagen wird. nur dass sie schlagen wird, weiß man, und das bald.

wegen einem mann bin ich in diese stadt gekommen. wegen einem mann verlasse ich diese stadt.

ein mann, der nicht mehr mit mir spricht. der so sehr nicht mehr mit mir spricht, dass ich ihm nicht mal sagen kann, ich werde gehen, ich werde weg sein, wollen wir uns nicht in frieden verabschieden?

wenn man nicht geht, um irgendwohin zu gehen. sondern wenn man flieht. vor den erinnerungen. vor den schlechten erfahrungen. von den ständigen enttäuschungen, die man ertragen hat. vor der angst, dass noch weitere hinzukommen, weil alles, was hier passiert, den stempel "katastrophe" trägt. kann so ein abschied gut gehen?

ich habe nie mehr geweint als in den letzten sechs jahren. ich bin in meiner selbstachtung nie tiefer gesunken. und auch andere sind in meiner achtung noch nie so tief gesunken wie einige menschen hier. ich habe sechs jahre lang nur gekämpft. nun gebe ich mich geschlagen.

ich habe diese stadt trotzdem sehr gemocht. für ihre offenheit. für ihre vielseitigkeit. für den trubel. sie hatte für mich die richtige größe und den richtigen flair. ich werde das so verdammt vermissen.

ich würde das objekt so gerne zum abschied ganz fest in die arme nehmen. und ihm sagen, dass ich, obwohl ich es so sehr hoffe, es niemals vergessen werde.

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Sonntag, 15. Juni 2014
hauptsache die frisur sitzt
da haben wir ja mal noch glück gehabt. alle texte sind noch da, und bilder waren sowieso nie mein metier. außer katzen hab ich ja nix, was ich vorzeigen könnte. also ein bisschen fassaden-renovierung, dann passt das mit dem layout auch schon fast wieder. der herr olbertz hat sicherlich ein paar mehr schlaflose nächte gehabt.

ansonsten nicht viel neues. zweimal bloggerbesuch gehabt die letzten tage, wunderbar. viel getrunken, viel gekifft, viel gelacht trotz herzschmerz, eine erkältung auskuriert, die x-te in diesem jahr.

kein objektkontakt mehr bislang. das tut immer noch weh. ich will hier nicht im unfrieden weggehen.

die superpuschis allerdings bleiben doch noch ein wenig, das kommt mir sehr entgegen.

lust auf urlaub. den kleinen hat das reisefieber auch schon gepackt.

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Mittwoch, 11. Juni 2014
wämmbämm!
und dann bricht doch endlich alles so richtig durch, vorschlaghammer-auf-tränendrüse-like.

und dann sitzt man im büro, die doofen augen laufen über und die kollegen gucken besorgt, während man sagt, schlimme allergie das, muss die birkenblüte sein, und man angestrengt schnieft und den rotz hochzieht und überlegt, bis wann man heute in der psychiatrie auftauchen kann, ohne in die allgemeine notaufnahme geschickt zu werden.

das leben ist traurig.
ganz traurig und einsam.

ich will weg hier.

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