Dienstag, 22. Oktober 2013
she
ich glaube, ich bin verknallt.

in eine frau.

seit so langer, langer zeit mal wieder.

und ich fürchte, die übergroße sympathie beruht in gewisser hinsicht auch noch auf gegenseitigkeit.

sie idealisiert mich.
und ich bin mehr als geschmeichelt.

sie findet, dass ich so gut rieche.
und ich versinke in ihrem duft wiederum.

meine welt ist ein wenig aus den fugen.

eigentlich genau so weit, wie ich es liebe.

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Mittwoch, 16. Oktober 2013
veränderung
tschüß agenturen!
ich weine euch nicht eine träne nach.
ihr wart schlecht zu mir.
alle.

hallo unternehmen!
ich kenne dich noch nicht. aber der herr aufsichtsrat könnte glatt kanzler werden. der hat charisma. und humor.

wie auch immer. es ist eine kleine stelle. ein kleiner betrieb. aber eine große veränderung. mit einer großen aufgabe im schlepptau.

ich bin gespannt. sehr.

halten sie mir die daumen.

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Samstag, 12. Oktober 2013
einatmen. ausatmen.
entscheidungen fürs leben treffen.
das ist so wie mathe.
die formel fürs richtige ergebnis hab ich noch nie gewusst.

p.s.: und dann bin ich sehr froh, wenn sich manche entscheidungen ausnahmsweise noch etwas aufschieben lassen. weil man im beruf gelernt hat, zu verhandeln, dabei kackendreist zu lügen und dem anderen nachteile als vorteile zu verkaufen. ich bin so eine verdammt gute pr-schlampe geworden.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013
vielleicht ist unser leben in wenigen stunden vorbei
morgen soll der sturm fukushima erreichen. und dann gnade uns gott.

die einzige quelle, die darüber berichtet:

das schreckensszenario

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Dienstag, 8. Oktober 2013
murmuration
das schnattern, quietschen, schnarren und brausen übertönt den lärm des berufsverkehrs an der großen kreuzung. schwarze schwingen durchstreifen den abendhimmel nach den gesetzen einer geheimnisvollen choreografie. steigen in wellen auf und ab. zerfließen und finden sich neu.

es ist das erste mal, dass ich den formationsflug der stare erlebe. mitten in der großstadt.

als einzige von vielen gehetzten bleibe ich stehen. hebe den kopf. und schaue. und kann den blick nicht mehr abwenden. auch wenn die formationen irgendwann verschwimmen. weil mir die tränen in die augen steigen ob so viel erhabenheit und schönheit.

für alle, die nicht wissen, wovon ich spreche:

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