Donnerstag, 1. Juli 2010
patenta/unte
patentante find ich irgendwie gut. klingt so nach familie.

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rosensonaten/mysterien


sechs, sieben jahre, was so lange hält, bleibt vielleicht für immer. entzweiungen, distanzen, und trotzdem ist es haltbar. mehr als nur verständnis. mehr als "da war mal was". ich bin immer wieder entzückt, und das liegt nicht an der faszination der umstände.

ansonsten bin ich mir ja nicht so sicher, was sich da alles freunde nennt. reicht es, jemanden einmal gekannt zu haben? nicht für mich. aber das sind dann menschen, die waren schon immer so. mit scheinbar ehrbaren prinzipien, aber kein interesse für den menschen an sich, inklusive seiner wut, traurigkeit und leid. in den entscheidenden situationen, in denen es für mich schwierig wurde, hat es sich gezeigt. und dann fragt man sich, warum man diesen menschen danach auch nur noch einen kleinen finger hinstreckte. denn man selbst wird einfach vergessen, sobald man keinen zweck mehr erfüllt.

im letzten winter hat es wieder angefangen. die richtigen menschen kreuzen meinen weg, fallen auf (mich). die entelechie der dinge, der beziehungen, der bedeutungen. "du lebst, du lebst mehr als jeder andere" - ich weiß es, denn ich strahle. man bekommt etwas magnetisches. man wird zum pluspol, für idioten, aber auch für wertvolle menschen.

die amsel am straßenrand, die uns erstarrt anstarrt. "das sind die momente." ja, das sind sie. die momente, in denen wir leben, für die wir leben, und in denen unser leben wild in uns pulsiert.

die frage, wer angefangen hat? immer wieder spannend. aber letztlich: nicht entscheidend.

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Mittwoch, 30. Juni 2010
orientierungslosigkeit deluxe
die staatsregierung verschwendet mal wieder zeit, nerven und geld der steuerzahler. wulff oder gauck, apfel oder birne, hecht oder kabeljau. mal im ernst: was ist ein bundespräseident mehr als die pappmaché-deko-fresse für die allgemeine totale unfähigkeit der berliner kindergartens?

die einzigen gewinner dieser farce: die medienmacher. die langweilen unsereins zu tode.

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Dienstag, 29. Juni 2010
pretty on the inside

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Freitag, 25. Juni 2010
an die memmen dieser welt
ich habe es so satt, irgendwelchen typen um die 40 ihren arsch hinterherzutragen.

bitte aufschreiben:

- ich bin nicht eure therapeutin
- ich bin kein beichtstuhl
- es interessiert mich nicht, ob eure mutti euch je geliebt hat
- wenn ihr keinen arsch in der hose habt, dann kommt nicht bei mir angeschissen und furzt herum
- kümmert euch um euren eigenen dreck
- leidet still und behelligt mich nicht mit eueren problemen, ich habe selber mehr genug davon

danke!

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Mittwoch, 23. Juni 2010
positives erdbeerbeben
neue stelle, neues glück. oder vom regen in die traufe? keine ahnung. wir werden sehen.

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letzter tag beim alten brötchengeber. die erleichterung, die hackfresse meiner pissigen, ungefickten vorgesetzten nicht mehr sehen zu müssen, ist schöner als ein millionenteures abendkleid.

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netter abend mit lieber freundin in der schanze. public viewing mit so vielen anderen gutgelauten leuten. und dann besiegt argetinien die eu-schmarotzer griechenlands. rotzbesoffen applaudiert. schöner könnte das leben doch gar nicht sein.

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maradonna sieht mit den jahren immer besser aus. der bart steht ihm.

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oberwasser auch im liebesleben. der gedanke an das gesicht und den duft des o.d.b. macht mir bauchflattern. ich freue mich über das neu gewonnene vertrauen und die ungewohnte verbindlichkeit. ich bin wohl tatsächlich ein bisschen verliebt.

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