Samstag, 19. Juni 2010
beschissen
zum dritten mal in diesem so genannten sommer hat mir nun ein vogel auf den kopf gekackt. und damit meine ich keine blaumeise, sondern eher einen fischreiher oder ähnliches. aber scheiße soll ja glück bringen. mal sehen.

weiter mit musik. ich, dancing with myself.

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Donnerstag, 17. Juni 2010
kulinarische exkursionen
... oder wie man eben mal für eine mahlzeit 250 € aus dem fenster werfen kann. der kellner, eilfertig herumwedelnd, ein personal jesus. der wein, neuseeländer, in hiesigen gefilden nicht käuflich erwerbbar, sensationell, im wahrsten sinne des wortes: fruchtig, ölig, voll. ich werde weinkennerin. an der minze-bildung arbeiten wir noch.

morgen bin ich wieder zwei kilo schwerer. wir haben ja aufwärtstrend, nach einem ausgesprochen mageren winter mit waage auf tiefststand. jetzt jedoch krachen die nähte wieder unter mütterlichen formen, aber wenigstens einer oder zwei oder auch drei fahren voll drauf ab. trotzdem, ab morgen nulldiät. oder so nullkommairgendwas. und bitte nicht kiffen, denn kiffen macht auch fett.

achja.
ich sag mal einfach gute nacht.

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Sonntag, 13. Juni 2010
wanker´s march
wenn mir gleich noch so ein dreckspisser mit seiner verschissenen tröte begegnet, dann hau ich dem aufs maul und schlag ihn sozusagen kukidentreif.

ich meine, was SOLL das denn? die wm war bisher doch echt scheißlangweilig. da gibts einfach nichts zu tröten. ein maulswurfspups wäre eine wesentlich adäquatere begeisterungsgeräuschkulisse.

wecken sie mich, falls ich nachher was revidieren muss.

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ähem, okay, wir revidieren: das spiel eben war spitzenmäßig und eine echte augenweide. der ganze stadtteil ist komplett aus dem häuschen. was ein spaß!

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p.(m.)s./o.t.: warum wird minze im kühlschrank eigentlich sofort welk? und wie stell ich das ab? muss ich die etwa in die vase stecken? oder einfach nur schneller trinken?

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p.p.m.s.: soundtrack for my o.o.d.

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durchschuss
die rückkehr der lebenden toten. mittelmäßige party. aber fad gadget haben sie gespielt. gary numan und kate bush. ich bin versöhnt. mit so wenig.

das objekt der begierde knapp verpasst. wär schon schön, wenn einer einfach mal das telefon benutzen würde. aber meine statistik besagt: wenn einer in der ersten woche nicht anruft, tut er es nie. dann ist er entweder ein arschloch oder ein gestörtes arschloch. oder, wie in meinem fall, ein unwiderstehliches, wohlriechendes, sexy-sinnliches gestörtes arschloch. ja sorry. isnumaso.

nichtsdestoweniger enorm spaß gehabt.

"du bist also auch so eine mit vier dimensionen im kopf."
der mann, der mich massiv anflirtet, ist eigentlich schwul, wie er behauptet. und extrem betrunken. und extrem kuschlig. aber er will mich un-be-dingt wiedersehen.

versteh das mal einer noch. vor allem nach all den mojitos und dem bier.

die sonne scheint schon ein bisschen, ohne, dass mein kopf das kissen berührt hätte. schlaf ist fehlanzeige. weniger als vier stunden schlaf können einen auf dauer in den wahnsinn treiben. aber vermutlich strebe ich genau das an.

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Mittwoch, 9. Juni 2010
so denken, die tage
mit dem rücken zur wand stehen wäre schön. man könnte sich dann wenigstens kurz anlehnen. aber dies scheint ein abgrund zu sein. er hat unglaubliche längen, von den tiefen ganz zu schweigen. denn tiefen kann man ertragen, wenn sich enden abzeichnen. hier kann man aber nicht bis ans ende schauen.

ich bin ratlos. zum ersten mal in meinem leben gerate ich an die grenzen meiner vorstellung davon, was kommen könnte. und eigentlich will ich mir auch gar nichts mehr vorstellen. weil mir jeden tag beim aufstehen davor graut, was in den nächsten stunden kommen wird.

ich bin tatsächlich sehkrank. mein blickfeld mutiert zu einem expandierenden blinden fleck. wahrnehmung und gedanken trennen, das ist mein ständiges mantra. die blickrichtung ändern, mit aller gewalt. hat bisher immer funktioniert. aber langsam bin ich mir nicht mehr so sicher, was ich wahrnehme und was ich denke. setzt zuversicht nicht voraus, dass man noch irgendetwas sehen kann? etwas, was tatsächlich da ist? und dass man das, was da ist, auch als wirklich wahrnimmmt? (und die frage wiederholt sich: ist nun wirklich nichts da oder sehe ich es nur nicht?)

es ist ein bisschen beängstigend. man atmet automatisch schnell und flacher. und doch ist es undramatisch, irgendwie stumpf, staubtrocken. nicht eine einzige träne quetscht sich über den rand des lides. nicht mal beim zwiebelschälen.

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Montag, 7. Juni 2010
odyssey europa II and III are out now
kirlian camera geben tanzbaren stoff für lange nächte. ick freu mir wie die eiskönigin!!



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