Dienstag, 20. April 2010
bewusst sein
ich sitze in einem beet mit wilden blumen. die sonne scheint. um mich herum schmetterlinge und vögel. und katzen. ganz viele katzen. sie sind ganz friedlich. lassen sich streicheln. eine junge katze schnappt nach einem schwarzen schmetterling.
neben mir liegt mein nachbar. er ist nackt. überlege, ob wir verheiratet sind. sind wir? sind wir.
"aber an deinem briefkasten steht doch der name deiner freundin."
"na und?"
aufgewacht.

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das glück kommt nicht wieder. also nicht dasselbe. meistens erleichternd. warum wartet man dann aber auf irgendwas?

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wie ich dazu komme, mich beim theater zu bewerben, frag ich mich ja selbst. keine ahnung. es fühlte sich gerade richtig an.

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"wie willst du mich, bewusst oder unbewusst?"
"also eigentlich unbewusst..."

sätze, die man immer mal wieder für abspult und sich dabei fragt, wie man bloß da drauf kam. und dabei ging es noch nicht mal um sex.

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bewusstsein wird deutlich überschätzt. das wiederkehrende fieber trübt es auf angenehme art und weise.

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Sonntag, 18. April 2010
welcome to paradise
front 242 live: sehr coole, professionelle show. das publikum: rasend. ich habe noch nie zuvor ein konzert dieser art erlebt, bei dem die menschen bis in die obersten ränge tanzten und lauthals mitsangen. die zugabe war kurz, beinhaltete aber die hitsingle headhunter. enthusiastische stimmung. zahn- und kopfschmerz waren kurze zeit vergessen, sogar der höchst instabile kreislauf hielt durch.

mir persönlich hat ja die vorband sold out am besten gefallen. geballte energie und nicht ganz so steril. und vor allem klare ansagen:



das würde ich allerdings nicht zum front 242-drummer sagen. der sah ohne shirt nämlich verdammt lecker aus.

netteste überraschung des abends: die exheimat, inzwischen wieder berliner, war ebenfalls anwesend. auch ihn zieht es immer wieder mal in den süden, stellte sich raus. bin ich also nicht alleine mit meinem bekloppten heimweh. alles normal, wie es scheint.
jetzt will ich spontan in die hauptstadt fahren. war ja schon wieder über ein jahr nicht mehr dort. und das wetter ist inzwischen auch besser.

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Freitag, 16. April 2010
subjektives statement
fast alle finden sarah jessica parker ganz toll und hübsch. ich weiß nicht, warum. ich finde weder ihre schauspielerischen leistungen noch ihr äußeres irgendwie ansprechend. ganz im gegenteil. ich könnte jedesmal kotzen, wenn diese frau über den bildschirn flimmert.

isnumaso. kanichaunixfür.

ich sollte keine filme mehr gucken. aber es ist so nett, wenn rekonvaleszent im bett lümmelt.

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Donnerstag, 15. April 2010
lecker
wenn das essen endlich nicht mehr ständig nach dem eigenen blut schmeckt.

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Montag, 12. April 2010
wunderbare welt der werbung
szene aus der neuen sensodyne-werbung. die expertin in blond säuselt todernst:

"... zahnschmelzabbau ist ein wachsendes problem."

das sind also die folgen, wenn die marketingabteilung nur noch praktikanten einstellt.

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