Sonntag, 28. März 2010
48-stunden-trampel-attacke
elefantenkind in aktion. urwaldrodung auf dem parkett über mir. nach diesem wochenende liegen meine nerven blank. nicht pennen können, nicht arbeiten können, keine sekunde entspannen. und an der lampenaufhängung rieselt bei schwereren erschütterungen tatsächlich der beton durch die decke.
ich muss die wohnung wechseln, wenn das so weitergeht.

so long.

... link


Freitag, 26. März 2010
ma vie
meine leben auf dem sprung. mein leben, der marathon, der hürdenlauf.

das erste frühlingsgewitter. mein weg, durch den regen, durch den sturm.

there´s a hunger still unsatisfied.

und das ist auch gut so.

... link


Mittwoch, 24. März 2010
utopia für existenznötler
alltag an manchen tagen geht gar nicht. denn da kann man nur hoffen, dass diese nicht alltäglich werden.

der herzschlag weckt dich und macht dir sofort einen knoten in die brust, der fies auf der lunge sitzt. atemberaubend.

diesen leeren, ausgebrannten kopf einfach in die wüste kicken. eremit werden und heuschrecken beobachten, weil jeder mensch ein mensch zu viel ist.

und nicht hören, nicht sehen, nicht sprechen. nur sitzen. nur mit haut und haar das wunderbare aus dieser verkommenheit filtern.

... link


Montag, 22. März 2010
head over meeresspiegel
diese bodenhaftung wird man mir hoffentlich eines tages noch hoch anrechnen.

... link


Donnerstag, 18. März 2010
feststellungen zum morgen mittag
jan delay sieht aus ein wie ein kellerkind aus dem zweiten weltkrieg. wozu wurden eigentlich solarien erfunden? und wenn seine augenringe blau wären, hätte ich auf zwei fette veilchen getippt.

***

die sonne wird produktiver. ich selbst eher nicht.

***

wenn man nach langer zeit der abstinenz wieder mal vorschlaghammer-schmerzsmasher nimmt, kann man gut nachvollziehen, warum junkies nach dem entzug wieder zu fixen anfangen. einfach geil. man fühlt sich selbst am morgen danach noch ruhig, ausgeglichen und glücklich-gesellschaftsfähig. aber vorsicht, nicht, dass man irgendwann so aussieht wie jan delay!

***

eben auf der straße. ich bin mit einer einkaufstüte mit ein paar tüten saft und milch bepackt und tappe entsprechend langsam durch den gegend. den typ hinter mir stört das offenbar.
ich: "tschuldigung, aber ich schleppe hier ein paar liter milch mit mir herum."
der typ mit blick auf meine brüste: "das sieht aber nicht danach aus!"

racheimagination: umgekehrte situation, der typ trägt saft und milch bei sich.
typ: "tschuldigung. aber ich schleppe hier ein paar liter saft mit mir herum!"
ich mit blick unter die gürtellinie: "das sieht aber gar nicht danach aus!"

schön, dass ich über meinen eigenen humor immer noch am meisten lachen kann.

***

guter ratschlag für trennungskandidaten: "tu was unüberlegtes!"

***

search request: "wie man einen mann loswird"

schätzelchen, auch mit viel übung möchte ich mich in dieser angelegenheit nicht als expertin bezeichnen. aber wenn du mal eine strategie hast, wie es schnell und schmerzfrei (die pflaster-abreiß-methode unter den trennungskonzepten sozusagen) geht, lass es mich wissen. danke.

... link