Freitag, 12. März 2010
unschuldig
heute hat die werbeflut einen gutschein für "mytoys" in mein postfach gespült. diesen namen mit kinderspielsachen zu assoziieren war jetzt irgendwie nicht mein erster gedanke.

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Donnerstag, 11. März 2010
sounds, sparkling somewhere sunnier
bloggertreffen im kleinen kreise, ohne roten teppich, aber dafür mit rotem sofa in grünem salon. obwohl ich mich nach einem desaströsen tag furchtbar ausgeknipst fühlte, startete die stimmung senkrecht nach oben durch.

spät ist es geworden. die müdigkeit lässt sich kaum in worte fassen. ich glaube, ich bin frühjahrsmüde.

überhaupt festgestellt, bloggertreffen müsste man wieder einführen. sogar meine frau nachbarin sehe ich nur noch zwischen tür und angel, weil sie das wohnzimmer voller männer hat und unser hochanständiges haus damit völlig verkommt. tztz.

wachrocken will ich mich. wachpoppen vielleicht auch, allerdings schleift mein körper meinen kopf morgens meist mühsam hinterher und bohrt den finger vergeblich in den einschaltknopf. exstase von fuß bis kehlkopf oder so. ja, ich weiß, irgendjemand grübelt jetzt sicher darüber nach, wie dieser zustand wohl mit der fähigkeit zu schlucken korrespondiert. nicht denken, probiert´s doch einfach aus. mit ungeputzten zähnen wird die herausforderung noch größer.

lieber weiter mit musik.

irgendwo zwischen interpol, the good the bad and the queen und digitalism.



und weil melancholie auch immer schön ist:


über geschmack diskutiere ich nicht.

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Montag, 8. März 2010
phrase de toilette
der satz "der/die hat verschissen bis in alle ewigkeiten" ist einfach wunderbar. ich gebrauche ihn nicht oft. (aber immer öfter, haha.) ich spreche ihn gerne aus. ich sage ihn mit genuss, mit schmackes. er macht mir bewusst, wie wenige menschen ich liebe. aber die, die ich liebe, liebe ich von herzen.

wash your brain (not your heart).

mich heute beim blättern in der ikea-wurfsendung ertappt. babyblaues plastikeiswürfelbehälterchen für fischchenförmige eiswürfelchen. die totale entmündigung als accessoire. zum zwecke der selbstgeiselung zigarettendrehen geübt, dabei die wohnung mit tabak verkrümelt und deshalb genussvoll mit nackten knien und putzlappen über den fußboden geschubbert. besser blaue flecken als blaue plastikeiswürfelbehälter.

satisfy yourself (not your so-called lover).

lyrik zum abschluss, encore une fois, weils so schön ist.

the flag

a fleck
on the flag
let’s putzen

a riss
in the flag
let’s nähen
where’s the nadel

now
that’s getan
let’s throw it
werfen

into a dreck

that‘s
a zweck

(ernst jandl)

the black flag is hosted, anyway.

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Samstag, 6. März 2010
loga-rhythmus

math & emotion - the square root of one
run the math, clarify the misery

show me the master - in math and emotion
how to subtract - love from distortion?
how to add - death and peace
if you find the formula - i´ll get release

did you know - the common denominator?
is the creature - greater than the creator?
we created numbers - to seize soldiers and land
but you can´t say in numbers - the loss of a friend

is there a structure - all depends on?
what is the reason, - the total, the sum?
is there a teacher? - cos maybe i´m wrong?
can´t be all - the square root of one?

math and emotion
love and distortion
death and peace
i want release

math and emotion
love and distortion
death and peace
i plead for release

soldiers and land
the loss of a friend
the total, the sum

(klangstabil, math & emotion, ant-zen 2008)

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Freitag, 5. März 2010
ausatmen ist genauso wichtig wie einatmen
zu viel an sich zu reißen ist nicht gut. die erste atemnot verursacht der stress, die zweite das vakuum danach.
eine woche, in der man sich bewusst wird: die veränderungen, die so gewaltig erschienen, haben die eigene persönlichkeit nur als streifschüsse tangiert. ich bin immer noch ich, das mädchen mit dem schlechten karma. satt und zugleich noch immer hungrig. wir wollen mehr, wir wollen neu. und in manchen momenten auch so rein gar nichts.

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