Mittwoch, 3. Juni 2009
und ach
schmerzen unter der achsel machen mich ganz wuschig. erkältung im anflug, eingeklemmter nerv oder doch schon brustkrebs? knoten kann ich keine tasten. die schmerzen halten nicht an, kehren aber immer wieder. hm.

seitdem ich kassenpatientin bin, ist der tod gefühlt ja schon viel näher. so eine vorsorgeuntersuchung beim gynäkologen dauert da nicht mehr einfühlsame 20 minuten, sondern 30 sekunden, in denen der arzt seine kalten hände unwirsch kurz auf bauch und busen klatscht und dann sagt, sie haben nix, tschüss.

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Sonntag, 31. Mai 2009
pfingstpredigt: fickerei
gerne und gut ficken bedeutet nicht, dass ich es so oft wie möglich will. ich will nur den, der gut riecht. ich will nur den, der auch gut aussieht. ich will nur den, der vor und nach dem sex eine astreine grammatik sein eigen nennt, und während des akts mehr als zwei techniken und mehr als zwei zentimeter. ich will - vorzugsweise - den, der mich liebt, oder aber den, der mich wenigstens achtet und das auch beim sex zum ausdruck bringt.

ich will niemanden ficken, weil es sich gerade anbietet. ich ficke keine gelegenheiten. das habe ich mit 16 getan, als mir das ficken noch wichtiger war als derjenige, mit dem ich fickte und ficken eine schöne art der selbstinszenierung war: wie geil/versaut/verrucht/tabulos/sinnlich bin ich? um sich hinterher dann auf die eigene flanke zu klopfen, um zu sagen: gott, war ich geil.

erschreckend, dass es aber viele leute gibt, die genau das machen. ficken um zu ficken. ficken für die niedere selbstachtung und die unfähigkeit, den anderen zu achten.
diese menschen machen es mit der freundschaft nicht anders: sie suchen menschen, um sich in szene zu setzen. sie suchen menschen, die sie mitschleifen können, damit sie das, was sie gerne tun, nicht allein tun müssen. sie suchen sich menschen als mittel und zugang für ihre egozentrischen zwecke. es geht ihnen nicht um andere. es geht ihnen immer nur und vollkommen ausschließlich um sich selbst.
(das schreibt übrigens auch der schlaue prof in der "neon".)

für selbstachtung setze ich mir daher zwei neue maximen:
1. man sollte mit solchen leuten keinen sex haben.
2. man sollte sie aber vor allem nicht zum freund wollen.

if i had a hammer. (anstatt amen)

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Samstag, 30. Mai 2009
für alle, die warten
auf dich, mich, sich selbst oder jemand ganz anderes.


man trifft sich ja doch immer wieder, wenn man es nur will. man trifft sich wieder vielleicht ein leben lang.

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Freitag, 29. Mai 2009
little steps
gehaltserhöhung, klappe die zweite.

ich freu mich wie ein könig.

in meiner position kommt man jetzt vermutlich nicht mehr höher.

andere bangen jetzt um ihre jobs. irgendwie scheine ich ab und zu im leben doch das richtige zu tun. durchhalten, die scheiße aushalten. kleine steine für den weg, den man sich selber legen muss.

gunna. erfolg macht müde. der rücken schmerzt. ich bin halt nur ein scheißkrüppel.

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Mittwoch, 27. Mai 2009
lilalaune
durchatmen. mal wieder lachen. und labern.

durch meine sehr unregelmäßig stattfindenden sozialen kontakte bin ich, so ich denn mal die gelegenheit habe, richtig am labern. finde zwischen den sätzen kaum mehr luft und die zunge schlingt sich unwillig.
auch komisch und ein bisschen peinlich.

aber wichtig, die mundwinkel zu heben. laut statistik eines emotionsforschers haben die menschen vor 50 jahren rund dreimal so viel gelacht wie heute. depressionen waren damals noch fast unbekannt. jaja, sagen jetzt manche, die sind halt heute besser erforscht, deshalb werden auch mehr fälle registriert. mag sein. aber erforscht wird doch auch immer das, was von relevanz ist, oder?

also mehr witz und satire, weniger emoblogging!

zieht euch an der eigenen nase. aber lasst die popel drin.

gunnaaa!

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