Donnerstag, 2. April 2009
finally ende zwanzig
morgen früh ist es dann soweit. ich gebe den freifahrschein für jugendlichkeit ab und steck mir die 28 mit einer nadel an die jacke. aussehen tu ich mittlerweile eh wie 40.

ja, ansonsten bin ich natürlich gespannt. wer so dran denkt, vor allem von den nichtbloggern. was für spannende überraschungen das lotusblütchen für mich bereit hält. und überhaupt.

zum glück ist ja dann wochenende. ich bin versucht, mal wieder etwas strukturen hinzubekommen. bewusst dinge machen, die ich so gerne tue, unter der woche aber nie dazu komme. sowas wie: ins kino gehen, ein konzert besuchen, durch die stadt flanieren und mal wieder irgendwo ein t-shirt anprobieren. raus in die natur, trampelpfade statt asphalt. und abends tanzen, trinken, taumeln. ein bisschen glamour, den ich sonst nicht bekomme. diesmal habe ich ja sogar einen allejahrewieder-grund.

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Mittwoch, 1. April 2009
staunen mit fünf buchstaben - interaktives ratespiel
das, von dem ich spreche, ist einfach nur hornklee. das klingt ja zunächst nicht so doll. wie hornhaut. zugleich impliziert es etwas bodenständiges, das meinen ständig schwebenden seelenzustand erdet. klee ist darüber hinaus immer auch glücksklee, wenn man der menschheit und ihren geschichten glauben schenkt, und genau das wollen wir heute mal. beständigkeit und glück - hornklee muss man folglich mögen, wenn man so eine luftika ist wie ich.

es ist aber auch eine seerose, ein sportwagen-hersteller, ein computerspiel der 90er jahre, der name eines tondachziegels, sowie der name einer tochter-computerfirma, einer demoszene-gruppe, einer hilfsorganisation für die philippinen sowie eine entscheidung des ständigen internationalen gerichtshofs aus dem jahr 1927.

und von was quasselt die alte da nun?

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Samstag, 28. März 2009
mehdorn, geh doch!
mehdorn ist sowas wie eine abgehalfterte hure, die sich an ihre brustimplantate klammert und trotzig auf der straße ihre cellulitis präsentiert.

jeder hat seine zeit im leben. deine ist vorbei, mein lieber. genaugenommen hätte sie niemals kommen dürfen. aber dafür ist jetzt sowieso zu spät. machen wir das beste draus: vergessen wir dich sehr schnell.

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Mittwoch, 25. März 2009
5 a.m. in the morning
seit um 5 bin ich wach. kriege die arbeit nicht mehr aus dem kopf. nach einem weiteren schlimmen tag scheint es mir heute fast unmöglich, gleich in die ubahn zu steigen.
die frau macht mich einfach fertig. ich bin für jeden scheiß verantwortlich, ob ich nun was für kann oder nicht. es ist so demütigend. merke, wie ich den kopf nicht mehr aufrecht trage. das muss ein ende haben.

sorry fürs jammern. bin ja schon still.

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Montag, 23. März 2009
gewitterwolken
angebrüllt und niedergemacht.
wieder die gewissheit: nicht bleiben wollen.

vielleicht bin ich doch im falschen job. würde auch die berufsmüdigkeit nach einem halben jahr erklären.
vielleicht aber, so hoffe ich, bin ich auch nur im falschen betrieb. der schrille umgangston und die ständig schwankende laune der vorgesetzten hier machen mir kopfschmerzen. muss man immer gleich brüllen und türen schmeißen? ich weiß ja, dass ich fehler mache. und dass mir vieles einfach wurscht ist, mit zunehmender nicht-unternehmensidentifizierung sowieso. aber konstruktive kritik ist einfach was wert. und so ein volo hat ja auch was mit lernen zu tun. hier sieht lernen so aus: man bekommt volle verantwortung für ein projekt übertragen und äußerst lückenhafte, aber dafür um so strengere vorschriften, die auch mal widersprüchlich ausfallen können (je nach laune eben). dann macht man (nach gesundem menschenverstand) und hat entweder erfolg oder nicht und kriegt anschiss. der anschiss betrifft dann nicht das kernproblem, sondern wird global ausgebrüllt. dann kann es schon ein fehler sein, nur das fenster zu öffnen.
manchmal glaube ich echt, ich bin im irrenhaus gelandet.

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