Freitag, 21. März 2008
für weicheier
bitte wenden sie sich dahin:


...
jaja, und jetzt will´s wieder keiner gewesen sein!

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glaube/n
nichts weiter.
genau das bleibt, wenn man auf keinerlei äußere umstände und konstellationen mehr vertraut.
die innere sicherheit.
(war auch ein guter film, vor vielen jahren.)

ihr kriegt mich nicht.
niemand, nicht einer.
ich bleibe mir. mir ganz alleine.

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Mittwoch, 19. März 2008
jetzt ist genug
"verpiss dich, du stinkende drecksfotze!"
ich brülle wie am spieß. vor wut. ich brülle, bis meine stimme wegbleibt.
dann bin ich wach, vom eigenen geschrei aufgewacht. emotionslos. kann mich grad nicht erinnern, wie sich traurig angefühlt hat oder glücklich oder liebe.

ein neuer tag, ein neuer schlag.
ein kaputter rücken, ein kaputtes knie und chronische kopfschmerzen reichen nicht. also heute in die augenklinik gefahren, weil wieder bunte sternchen gesehen, schwindelig, umgekippt.
ja, gib´s mir. beschädigter sehnerv aufgrund von zu hohem augeninnendruck. 10% chance auf komplette blindheit in ein paar jahren, sagt die unsympathische augenärztin-tussi.
ja, schön.

in die arbeit gefahren und nichts mit mir anzufangen gewusst. kollegin bringt mir cappucchino. nichts schmeckt nach etwas. meine kollegin denkt praktisch. ihr vater stirbt gerade vor sich hin, hirntumoren, mehr tumoren als hirn inzwischen und mehr wasser unter der haut als fleisch oder knochen, er ist ein koloss, eine gigantische wasserblase von mensch.
"aber man stirbt nicht dran", sagt sie, und ich, "wenn ich blind werde, bringe ich mich um, da kannst du gift drauf nehmen", dann müssen wir beide ganz laut lachen, "nee, ich bestimmt nicht", gluckst sie.
die praktikantin hat alles mitgekriegt und drückt sich scheu an meine seite. "was kann ich jetzt tun?" wartet sie auf eine neue anweisung. dein leben genießen, auskosten, bewahren, will ich sagen und schicke sie stattdessen mit einer neuen rechnung ins lager.

dann zuhause. in trance die wäsche abgenommen, wieder schwindelig, taumelig, auf der treppe pause gemacht wie die alte kurzatmige frau w. aus dem erdgeschoss. beim setzen schmerz aus dem rücken wie eine feuerfackel in den kopf strömen lassen.
ins blog gestarrt. wortlos. "sehkrank" bekommt eine neue bedeutung, flutscht mir wie ein joke durch das hirn. was soll ich sagen, und wem? blubber-leiden-scheiße. ich kotz mich an. andere kotzen mich an. und kotzen wär jetzt auch nicht schlecht, so wie ganz früher, lange nudeln mit roter sauce, wo man nicht sieht, ob schon blut mit hochgekommen ist.

schlechte gene, mama. flaute, komplettausfall, und der rest schafft´s auch in guten zeiten nur halbe kraft voraus. null qualität, wie ausm ramschladen vom türken. abtreibung hätte dir eine menge kohle erspart, mama. ich hab nur deine billigen drecksgene gekriegt, dafür hass ich dich, euch beide.

dann sitz ich am fenster und starre in den blauen himmel. und will warten, bis mich der blitz trifft oder ein wunder.

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Sonntag, 16. März 2008
alte schrullen, neue ängste
letzte nacht nach einem schauerlichen tanz-event als strohwitwe nahm ich den kürzeren weg und schaute bei meinen eltern vorbei. nachts um drei kam ich an, durchnässt, ausgefroren und ziemlich genervt sperrte ich die haustür auf. sehr weit kam ich aber nicht. ich musste erst einmal das ganze haus zusammenschreien, damit mir jemand die von innen verschlossenen flurtüren aufschließen möge.
"was willst du denn hier?"
die allzeit freundlichen begrüßungen, die mir in diesem liebevollen haus entgegenschallen, ließen mein herz vor freude überschäumen.
"hallo papa. schlafen."
"wie lange bleibst du?"
"wenigstens bis morgen früh. wir könnten uns da auch theoretisch mal wieder unterhalten, es sind ein paar schöne dinge passiert."
"hmpf. aber mach nicht soviel lärm. lass nicht so lange das wasser rauschen. geh gleich ins bett."
ich mache nie lärm. alle jubeljahre kommt es vor, dass mit die badezimmerschranktür aus der hand gleitet. seufzend schminkte ich mich schnell an und kuschelte mich in mein altes kinderbett.

am nächsten morgen stehe ich in der küche und versuche vorsichtig und in elterngerechten worten zu erzählen, was ich letztes wochenende gemacht habe und inwiefern es jetzt ein bis zwei neue chancen in sachen berufliche zukunft für mich gibt. schließlich will ich, dass sie sich nicht immer so viele sorgen machen wegen mir schlimmen problemkind.
abschließende bemerkung zu den hoffnungsvollen schilderungen von seiten meiner mutter:
"naja, wenn das mal was wird. garantie haste ja wohl keine."
sie zieht die mundwinkel nach unten und macht ihr verächtliches gesicht. ich überlege kurz, ob ich darauf noch irgendetwas sagen sollte. ich entschließe mich zu einem nein und will mich abwenden, um den raum zu verlassen, als mir eine frage hinterhergeworfen wird:
"und was ist mit deinem geburtstag?"
"weiß ich noch nicht."
"naja, hast du einen wunsch?"
"ich werde mich nichts zu wünschen brauchen. die nächsten monate werden auch so hart in sachen überleben."
meine mutter grinst voller genugtuung.
"da wirst du wohl recht haben."
ich mache einen zweiten fluchtversuch, doch wieder wird mir der weg mit einer frage abgeschnitten:
"und dein führerschein?"
"ich muss halt warten, bis der antrag beim bürgeramt durch ist."
"was für ein bürgeramt?"
"hab ich dir doch schon am telefon erklärt. man macht das heutzutage nicht einfach mit der fahrschule aus, sondern das ist eine ecke offizieller."
"hast du nicht."
"hab ich wohl."
"hast du nicht."
"mama! du hast mir selber noch lang und breit geschildert, wie das bei dir damals alles anders war!"
schweigen, welches ich als zustimmung werte. sie würde nie zugeben, dass ich recht habe.
"jedenfalls", sagt sie dann, "darfst du nicht so viele stunden auf einmal nehmen in deinem ferienkurs da."
"das ist aber sinn der sache."
"du hast ja keine ahnung, wie anstrengend sowas ist. das hälst du nicht durch. und dann haben wir wieder umsonst gezahlt."
als hätte ich mal irgendetwas nicht durchgehalten. als hätte ich bislang einmal etwas nicht zu ende gebracht.
"ich saß schon mal hinterm steuer, und ja, es ist anstrengend, aber ich muss mich da dran gewöhnen. es soll leute geben, die fahren sogar ein paar stunden am stück, zum beispiel in urlaub."
"aber du doch nicht, du bist doch wie ich. du tust dir bestimmt schwer."
"dass ich anfängliche schwierigkeiten beim lenken hatte, heißt noch lange nicht, dass ich total behindert bin."
"kind, du unterschätzt das. du hälst das nicht durch. du schaffst das nicht."

ich sehe ein, dass es keinen sinn hat, weiter zu diskutieren. wieder will ich gehen, aber meine mutter redet weier:
"und mit deiner note da, da hast du ja auch nichts unternommen."
"hab ich wohl. ich habe alles genau dokumentiert und eingereicht, warum ich die korrekturen meiner arbeit ablehne."
"aber du bist nicht vor gericht gegangen. kein wunder, dass du nichts bewirkt hast."
"mama! ich habe keinen rechtsschutz! ich kann doch keine note einklagen, die sitzen beim kultusministerium sowieso am längeren hebel! und was glaubst du, was dir da für schuldenberge draus erwachsen, wenn du die prozesskosten tragen musst!"
"das glaub ich nicht."
"meine professorin hat mir auch dringend davon abgeraten, vor gericht zu gehen."
"die kann das doch gar nicht wissen. der trau ich sowieso nicht weit."
aber sie weiß es sicher besser als meine professorin, klar.
ich rolle die augen. meine mutter fügt beleidigt hinzu:
"da hätte man sich halt engagieren müssen. aber du machst ja nichts."
ich habe keine lust mehr, ihr aufzuzählen, wieviele stunden ich allein zugebracht hatte, um alle dokumente für den widerspruch zusammenzustellen. ich sage:
"klar bin ich schuld. ich bin auch schuld, dass ich keinen job gekriegt habe, weil ich ja meine bewerbungen nicht richtig schreibe. du weißt das ja."
verächtliches schnauben, türeknallen.

na, ich geh dann mal. macht´s gut, meine lieben. und immer dran denken: ich suche euer altersheim aus. und ich entscheide dann auch mal, wann sie die geräte abschalten oder nicht.

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Samstag, 15. März 2008
j´aime
... trentemöller:

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Freitag, 14. März 2008
wie man jungfräulichkeit garantiert nicht loswird
"es soll sich richtig anfühlen", sagen viele jungfrauen, "mit dem richtigen", "es sollte am richtigen ort sein" und "ich muss bereit dafür sein".
das ist nicht generell so, höchstens in den mittwochabend-kitschfilmen, in denen alle mütter und töchter eine freundschaftliche emobeziehung haben und väter wohlwollend unterhalt zahlen. die realität ist hart und vergleichsweise unromantisch.
meine freundin n., die gerne die "bravo" las, während ich mich lieber mit "visions" oder "musikexpress" beschäftigte, hatte in ihrem geschmacksbildenden, beifallsstimulierenden magazin entdeckt, dass mädchen durchschnittlich im alter von 15 bis 17 ihre jungfräulichkeit zu verlieren hatten.
wir schauten uns ein wenig irritiert an. wir waren beide gerade 16 geworden und glaubten bis vor einigen sekunden, das leben läge noch vor uns. jetzt mussten wir feststellten, dass wir in wenigen monaten den jungfräulichkeitsverlustszenit überschritten haben würden.
"ich hab aber niemanden", sagte meine freundin.
"du hattest noch nie jemanden", stichelte ich, "ich habe wenigstens schon geknutscht."
"MIT PETTING?"
"jahaa! ich hatte auch schon vier beziehungen!"
dass diese mit absoluten stümpern stattgefunden und maximal drei monate gedauert hatten, zählte in meinen augen nicht. ich sammelte geschlechtliche erlebnisse wie briefmarken und achtete dabei genau wie bei den briefmarken nicht auf quali- sondern auf quantität. deshalb waren die objekte meiner begierde entweder viel kleiner als ich und/oder hatten maximal hauptschulabschluss und/oder ein chronisches drogenproblem. von den geschlechtsteilen wollen wir an dieser stelle lieber einmal nicht sprechen.

zum aktuellen zeitpunkt hatte ich aber keine schlechten karten, meine jungfräulichkeit doch noch rasch abzustreifen, jedenfalls bessere als n. ich hatte silvester einen barkeeper kennengelernt, der schon 25 war und in frankfurt wohnte. großer junge, große stadt. ich mochte ihn auch ein bisschen, obwohl wir uns nicht viel zu sagen hatten. theoretisch traute ich ihm zu, dass ich mit ihm erfolgreich meinen ersten sex haben könnte, das war die hauptsache.
noch am selben abend rief ich ihn an, um zu erfahren, ob er irgendwann einmal wieder hier aufzuschlagen gedachte. und siehe da, mein nachforschen war von erfolg gekrönt.
"meine eltern fahren in zwei wochen in urlaub, ich soll auf das haus aufpassen. ich komme am mittwoch und bleibe dann bis sonntag. ich würd dich gerne sehen."
bingo. sturmfreie bude auch noch obendrein.
o. bot an, mich bei meinen eltern abzuholen. feiner junge - meine mutter würde sich freuen, wenn ein geschniegelter, gebügelter und über 1,80m großer mann unser haus betreten würde.

so kam es, dass an einem donnerstag nachmittag o. vor dem haus meiner eltern aufschlug, nicht, ohne sich vor dem klingeln noch rasch die hose glattzuziehen, die haare nach hinten zu streifen und mit einem tuch über die schwarzen lederschuhe zu wischen.
"der sieht aus wie ein italienischer gigolo", raunte meiner mutter nicht ganz ablehnend, bevor ich die tür öffnete.
dann rannte ich meinem unglück in die arme.
wir fuhren zum haus seiner eltern, einem riesigen reihenhaus, das jenseits der stadt lag. vorher gingen wir noch einkaufen, weil o. hunger hatte. im supermarkt nahm er die tiefkühltruhe auseinander und konnte sich eine halbe stunde nicht zwischen paella und pizza entscheiden. ich wartete genervt. "hast du alles?" fragte er mich schließlich wie zum hohn, und als ich nickte und er das jogurth in meiner hand sah, brach er in hysterisches gelächter aus.
"das ist nicht dein ernst!"
"besser, als stundenlang in der tiefkühltruhe wühlen. und außerdem esse ich kein fleisch."
"iss mal besser was, miss schneewittchen-tittchen, sonst verlierst du deine kurven."
mit essensdiskussionen konnte man mich schon immer am schlimmsten nerven, und o. erwies sich als totaler besserwisser, fast noch extremer als meine mutter. schmollend nahmen wir die letzten meter bis zum haus von o.s eltern. o. sperrte auf. das haus war kalt.
"mach mal die heizung an", schlotterte ich. wenigstens nicht frieren wollte ich, wenn ich hier schon literweise blut verlieren würde.
"dir ist bloß kalt, weil du keine paella isst."
ich zeigte ihm den stinkefinger, doch es dauerte nicht lange, da stellte auch o. fest, dass auch ihm die eiskristalle in den hosenbeinen knisterten. die heizung sprang nicht an, das haus blieb kalt.
"ich habe eine idee. wir gehen einfach in die sauna."
seine eltern, reiche schnösel, hatten im keller eine sauna. sauna war mein alptraum, weil ich damals unter leichter platzangst litt und die vorstellung nicht loswurde, dass die tür des geschlossenen raums klemmen und der sauerstoff ausgehen könnte.

dann saßen wir also in der sauna. ich hatte alle meine kleidung und auch die jacke anbehalten und die knie bis zum kinn hochgezogen, obwohl es langsam wirklich sehr warm wurde. ich fühlte mich sehr klein und verklemmt. o. plapperte in einem fort, während ich darüber nachdachte, ob man sich hier notfalls durch den boden ins freie graben könnte.
"ich gehe mal nachsehen, ob die heizung inzwischen geht."
ich stand auf und ging nach draußen, o. folgte mir widerwillig.
die heizung war immer noch kalt.
"ruf doch den installateur", schlug ich vor.
"das kann ich nicht, da muss ich erst meinen vater fragen."
ich seufzte. "dann ruf ihn an."
o. telefonierte nach mallorca, ohne erfolg. "die sind nicht da."
"dann ruf den installateur an und frag erstmal nach, was du selber machen kannst, dann muss er vielleicht gar nicht vorbeikommen."
"nee, wenn das mein vater rauskriegt, ist er wieder sauer."
"mir reicht´s", sagte ich, "ich gehe jetzt in den keller und sehe nach. was habt ihr denn für eine heizung?"
"wie, was für eine heizung?"
"na, gas oder öl?"
"weiß ich doch nicht!"
ich ging in den keller. ein blick genügte, da stand der öltank und es roch auch nach öl.
"ihr habt öl."
"wie hast du das denn nun rausgefunden?" o. war voll ehrlicher bewunderung. ich zuckte generös die schultern.
"das sieht man."
ich hatte mich zur heizung hinuntergebeugt und sah mir das ganze an.
"was machst du denn jetzt?" fragte o. vorsichtig.
"weiß ich noch nicht. ich suche die flamme. die muss nämlich brennen."
"bist du dir da sicher?"
"habt ihr nicht eine gebrauchsanleitung oder sowas zu diesem ding?"
"weiß ich doch nicht!"
"dann geh nachsehen!"
"wo soll ich denn suchen?!"
langsam wurde ich sauer. wie überlebte dieser mann mit derart ausgefeilten praktischen fähigkeiten? und vor allem: wie würde er sich dann erst beim sex mit einer jungfrau anstellen?
dennoch hatte o. überraschend schnell ein weißes heftchen in den händen.
"ist es das?"
ich verglich die modellnummer auf dem cover mit der der heizung. "ja, die ist richtig."
ich begann zu blättern und fand auch recht rasch die rubrik für störfälle aller art.
"siehst du", ich hielt meinen finger auf die entsprechenden zeilen, "die flamme muss brennen. die muss da unten sein."
da unten brannte keine flamme. ich diagnostierte: "das problem ist, dass die flamme ausgegangen ist. wir müssen die einfach wieder anmachen."
ich steckte den finger in das rohr und putzte ein häuflein asche weg. die heizung war völlig verschmutzt. o. beobachtete mich misstrauisch und machte sein besorgtes karpfen-gesicht. eigentlich, dachte ich bei mir, ist er nicht wirklich so hübsch.
dann las ich weiter.
"es muss hier einen entstörerknopf geben. der geht für alle möglichen problemfälle."
wo der allerdings sein sollte, sagte die gebrauchsanweisung nicht. wir suchten die heizung nach einem potenziellen entstörerknopf ab. ich behauptete schließlich nach dem ausschlussverfahren, es müsse der große rote ganz vorn sein.
"und wenn es der nicht ist?"
"es MUSS der sein."
"und wenn nicht?"
"mensch, was willst du eigentlich? bis sonntag dir eine grippe einhandeln oder mir mal eben hier helfen?"
"ich fass den nicht an."
"aber ich."
"NEIN!"
o. hatte meine handgelenke ergriffen und hielt meine arme von der heizung weg. handgelenke anfassen darf man(n) bei mir aber nicht ohne weiteres. ich biss ihm in die hand, um mich zu befreien.
"AUUAAA... sag mal, hast du sie noch alle?"
"ich werde diesen knopf drücken."
"nein, wirst du nicht."
"ich drücke den jetzt."
und schon hatte ich es getan. der ofen begann zu schnurren, dann polterte es gewaltig. asche stieg in die luft. es polterte noch einmal, dann ging das schnurren in ein gleichmäßiges summen über. als ich nach unten blickte, brannte die flamme. ich sah mich um. o. war verschwunden.
"o.?"
in der zimmerecke stand ein alter sessel, über desses lehne nun ein schwarzes haarbüschel auftauchte. dann kam langsam o.s gesicht zum vorschein. er blinzelte wie ein verschrecktes meerschweinchen.
o. kroch hinter dem sessel hervor.
"ist es vorbei?"
ich betrachtete ihn fassungslos. ein mann, der sich bei geringfügigster gefahr hinter einem möbelstück versteckte - wie war das noch eben mit dem beschützerinstinkt?
"ja, der bombenangriff ist vorüber, das haus steht auch noch", meinte ich lakonisch. dann nahm ich meine jacke.
"es ist schon spät, ich muss nach hause, sonst macht sich meine mama sorgen."
"aber wir wollten doch..."
"naja, ein ander mal?" schlug ich vor und war mir ehrlich nicht allzu sicher, ob ich ein ander mal noch einen zweiten versuch starten wollte...

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